Vegane Jeans von Armed Angels

Vegane Jeans von Armed Angels

Vegane Jeans von Armed Angels

Ich gehöre zu den glücklichen Auserwählten, die über eine Aktion von Utopia die neue vegane Jeans von Armed Angels testen durften. Die vegane Jeans von Armed Angels kam Ende 2015 heraus und es gibt sie in drei verschiedenen Schnitten: Slim Fit, Boot Cut und Boyfriend. Ich durfte die Slim Fit (Tilly) testen. Die Jeans ist GOTS zertifiziert und wird aus reiner Biobaumwolle in der Türkei hergestellt. Das Etikett ist nicht aus Leder, sondern aus Jacron. Dabei handelt es sich um einen waschbaren Stoff aus Papier, welcher eine echte Alternative zu Leder darstellt.

Vegane Jeans von Armed Angels Jacron Label

Vegane Jeans von Armed Angels Jacron Label

Bislang bin ich mit meiner Jeans sehr zufrieden. Sie sitzt perfekt, der Schnitt ist top, beim Waschen hat sie sich auch nicht verändert. Auf ihre Lebensdauer bin ich trotz allem gespannt, denn diesbezüglich habe ich mit Armed Angels Produkten bislang leider keine allzu guten Erfahrungen gemacht. Ich kaufe die Kleidung zwar gerne, weil sie unter fairen Bedingungen hergestellt ist und in Bioqualität daherkommt. Jedoch habe ich schon oft erlebt, wie der Stoff dann  nach kurzer Zeit deutliche Abnutzungserscheinungen zeigt oder gar komplett gerissen ist. Dies ist mir letzten Sommer mit einer leichten Stoffhose passiert, die nicht ganz billig war und so zerrissen ist, dass ich sie nur noch wegwerfen konnte. Deshalb wird es diesbezüglich in einigen Monaten noch ein Update geben. Bis dahin genieße ich meine tolle neue Jeans 🙂

Vegane Proteinriegel

Die letzten Wochen bin ich nicht zum Bloggen gekommen. Neben viel Arbeit und privaten Ereignissen war einer der Gründe auch, dass ich abends statt am PC zu sitzen lieber trainiert habe. Die letzten Kilos der Schwangerschaft mussten noch runter. Das war gar nicht so einfach, aber dazu werde ich einen eigenen Bericht verfassen. Jedenfalls habe ich an sechs Tagen die Woche Sport gemacht in den letzten acht Wochen und möchte das auch in Zukunft weiter beibehalten, weil ich das auch vor der Schwangerschaft so gewohnt war. Ging ich früher am liebsten joggen, so bevorzuge ich nun Krafttraining, weil ich das abends leichter mit den Schlafenszeiten meines Kindes vereinbaren kann. Joggen mag ich in der Dunkelheit nicht so gerne, zumal ich am liebsten in den Wald gehe dafür.

Mit dem Sport kam bei mir auch der Wunsch auf, mehr Protein aufzunehmen, um das Muskelwachstum zu unterstützen. So habe ich mich auf die Suche nach veganen Proteinriegeln gemacht. Vegane Proteinriegel gibt es zwar, vor allem im Internet, teilweise auch im Bioladen, aber so recht hat mich da nichts überzeugt. Weder geschmacklich noch von den Inhaltsstoffen. Ich habe mir eine Mischung aus Nüssen und Samen mit einem möglichst hohen Proteingehalt gewünscht, in Kombination mit einer gesunden Zuckeralternative und gerne auch mit einem Hauch Frucht dazu. Wie immer beim Essen habe ich auch hier letztendlich festgestellt: am besten ist es doch, ich stelle mir selbst das Produkt meiner Träume her. Und herausgekommen sind diese Superriegel 🙂

Für ca. 12 vegane Proteinriegel brauchst Du:

90 g Kakaobutter

80 g Haferflocken

20 g Leinsamen

45 g Mandeln

50 g Superfruits, gemischt (oder Trockenfrüchte nach Wahl)

80 g Ahornsirup

1 TL Vanillepulver

20 g Amaranth, gepoppt

45 g Haferflocken

50 g Kürbiskerne

Die Kakaobutter in einen Topf geben und auf kleiner Flamme schmelzen. In der Zwischenzeit die 80 g Haferflocken mit den Leinsamen und Mandeln im Hochleistungsmixer fein mahlen. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit der flüssigen Kakaobutter gründlich vermengen. Die Masse fingerdick auf ein Backpapier streichen und so verteilen, dass sie überall gleich dick ist. Im Kühlschrank fest werden lassen und dann  in Riegel schneiden.

Vegane Produkte aus dem Bioladen die Kinder mögen

Wie der Titel schon verrät, gibt es diesmal kein Rezept von mir sondern einen Link für gesundheitlich wertvolle vegane Produkte, die auch bei Kindern gut ankommen 🙂

Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst weißt Du, dass ich Mutter eines kleinen Jungen bin, der mittlerweile 15 Monate alt ist. Seit langem isst er schon bei uns mit und hat natürlich klare Vorlieben. Er liebt Tomaten, Oliven, Mangos, Avocados, Mandarinen, Himbeeren, Erdbeeren und Äpfel. Vollkornnudeln mit Tomatensoße oder eine Kartoffel können ab und an den Speiseplan etwas aufpeppen. Alles andere ist er zwar bereit zu probieren, belässt es dann aber bei homöopathischen Mengen. Daher bin ich stets sehr interessiert daran, was Kinder so alles mögen und nicht mögen und wie sich ihr Geschmack im Laufe der Zeit so verändert. Die liebe Jenny hat nun eine Liste erstellt mit allen Lieblingsprodukten ihres mittlerweile zweijährigen Sohnes. Das Schöne daran: alles ist bio und alles ist vegan. Daher will ich Dir ihre Tipps nicht vorenthalten und falls Du ebenfalls Mutter eines Kleinkindes bist, findest Du darin bestimmt die ein oder andere Anregung. Wobei, ehrlich gesagt, vieles davon esse ich auch selbst sehr gerne 🙂

Und hier geht es zum Artikel

Gebratener Tempeh, Avocado-Dill-Creme, Linsen-Orangen-Fenchel-Salat

Ich mag den nussigen Geschmack und die kernige Textur von Tempeh sehr gern. Anfangs fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile bin ich voll auf den Geschmack gekommen. Tempeh ist auch sehr praktisch, da die Zubereitung nicht lange dauert. Hier wird es einfach kross angebraten und anschließend noch etwas in Orangensaft, Liquid Smoke und Tamari ziehen gelassen. Das spart auch lange Marinadezeiten. Dazu gibt es einen fruchtig-frischen Salat mit Orange und Fenchel, der durch die Beluga-Linsen auch etwas fürs Auge ist. Die Avocado-Creme sorgt zudem für mehr Farbe auf dem Teller und passt mit ihrer cremigen Konsistenz perfekt zum krossen Tempeh.

Für zwei Personen brauchst Du:

80 g Beluga-Linsen

1 Lorbeerblatt

1 EL Leinöl

1/2 Knolle Fenchel

1 Orange

4 Zweige Thymian

1 EL Balsamico-Creme

2 EL Leinöl

Salz, Pfeffer

170 g Tempeh (ich habe Lupinen-Tempeh verwendet)

1 EL Olivenöl

3 EL Orangensaft

1 EL Liquid Smoke

2 EL Tamari

1 Avocado

1/4 Bund Dill

1 EL Zitronensaft

1 EL Leinöl

Salz

Die Beluga-Linsen waschen und in der dreifachen Menge Wasser mit dem Lorbeerblatt aufkochen, dann auf niedriger Stufe etwa 30 Minuten köcheln bis sie weich sind. Vom Herd nehmen und mit einem EL Leinöl schwenken.

In der Zwischenzeit die Fenchelknolle waschen und in feine Scheiben hobeln. Die Orange filetieren. (Oben und unten gerade abschneiden, dann streifenweise die Schale von den Seiten in dem Maße abschneiden, dass auch die weiße Haut vollständig entfernt wird und anschließend die einzelnen Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Hierbei fängst Du am besten den Saft auf und presst auch den Rest aus der übrig gebliebenen Orange, so hast Du nachher gleich genug für die Tempeh-Marinade.) Die abgekühlten Linsen mit den Fenchelscheiben und Orangenfilets mischen. Die Thymianblättchen abzupfen und dazugeben. Aus Balsamico-Creme, Leinöl, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und unter den Salat ziehen.

Das Tempeh in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Tempeh darin von beiden Seiten goldbraun braten. Dann den Orangensaft, Liquid Smoke und Tamari zugeben und die Hitze reduzieren. Das Tempeh nach 2-3 Minuten wenden und die Flüssigkeit auch mit einem Löffel immer wieder auf das Tempeh geben, so dass eine schöne Glasur entsteht.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel fein zerkleinern. Mit Zitronensaft, Leinöl, dem klein geschnittenen Dill sowie etwas Salz verrühren.

Rote-Bete-Carpaccio mit mediterranem Pesto

Denkst Du bei Rote Bete immer an einen langweilig-sauren Beilagensalat? Das ist zumindest meine Kindheitserinnerung. Deswegen war ich auch lange Zeit sehr skeptisch gegenüber allem, was Rote Bete beinhaltet. Bis ich mich irgendwann mal dazu entschied, der Roten Bete eine neue Chance zu geben. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt! Zum einen natürlich gesundheitlich, denn Rote Bete ist super für den Eisenhaushalt. Somit also besonders attraktiv für Schwangere, Stillende, kleine Kinder (wenn sie das denn essen) etc. Zum anderen kann Rote Bete aber auch wirklich schmecken, wenn man sie gut zubereitet. So wie in diesem Rote-Bete-Carpaccio. In hauchdünne Scheiben geschnitten kombiniert mit einem mediterranen Pesto schmeckt sie viel eher nach Urlaub und Erholung als nach biederer gutbürgerlicher Sonntagsküche. Wichtig bei der Zubereitung ist es, dass Du über einen sehr guten Gemüsehobel verfügst, der auch hauchzarte Scheiben schneiden kann. Sonst überzeugt das Gericht weder optisch noch geschmacklich. Das Pesto solltest Du zudem nicht zu lange durchziehen lassen, weil es sonst durch das Basilikum bitter wird. Ansonsten geht das Gericht aber kinderleicht von der Hand und eignet sich übrigens hervorragend als Vorspeise eines festlichen Abendessens.

Für zwei Personen brauchst Du:

300 g vorgegarte rote Bete

1 Knoblauchzehe

1/4 TL Meersalz

25 g Pinienkerne

1/2 Bund Basilikum

15 g Hefeflocken

65 ml Leinöl

Pfeffer

Traditionell wird ein gutes Pesto im Mörser zubereitet und das habe ich diesmal auch so gehalten. Wenn Du keinen besitzt oder einfach zu faul bist, dann tut’s der Mixer natürlich auch, aber die Aromen entfalten sich im Mörser besser.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten bis sie duften. Gemeinsam mit der geschälten Knoblauchzehe und dem Salz in den Mörser geben und zerstoßen. Die Basilikumblätter hinzufügen und zerreiben. Zum Schluss die Hefeflocken und das Öl unterrühren, mit dem Pfeffer abschmecken und je nach Geschmack eventuell noch etwas nachsalzen.

Die Rote Bete mit einem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben hobeln, diese auf zwei Tellern anrichten und das Pesto darauf verteilen.

Orientalischer Milchreis mit Dattel-Mandel-Orangen-Topping

Orientalischer Milchreis ist das perfekte Dessert für winterliche Tage und auch super, um die Gewürz- und Mandelreste vom Plätzchenbacken aufzubrauchen. Er schmeckt einfach göttlich und ist in der Zubereitung nicht aufwendig. Also ab an den Herd 🙂 Ich habe frischen Orangensaft verwendet und die angegebenen 125 ml entsprachen genau einer Orange. Sonst bin ich ja eher ein Fan frischer Datteln, aber für dieses Rezept bieten sich die trockenen (tunesischen) an. Dadurch, dass sie im Orangensaft erhitzt werden, erhalten sie die perfekte Konsistenz. Die Granatapfelkerne bringen noch etwas Farbe auf das Ganze und sind übrigens wunderbare Antioxidantienlieferanten.

Für 2-3 Portionen brauchst Du:

500 ml Mandelmilch

1/2 Vanilleschote

70 g Arborio Risotto

1/2 TL Kardamom

1/2 TL Zimt

60 g Rohrohrzucker

60 g Sojasahne

60 g Datteln, entsteint

1 TL Kokosöl

35 g blanchierte Mandeln

125 ml Orangensaft

1 TL Speisestärke

1/2 TL Ingwerpulver

einige Granatapfelkerne 

Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Mandelmilch aufkochen. Das Risotto gemeinsam mit Kardamom und Zimt in die kochende Milch geben und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Gelegentlich umrühren, damit der Reis nicht festklebt.

In der Zwischenzeit den Zucker mit der Sojasahne schaumig rühren und diese Mischung unter das fertige Risotto ziehen.

Die Datteln klein hacken. Den Orangensaft mit der Speisestärke verrühren. Das Kokosöl in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Mandeln darin leicht anbräunen. Dann den Orangensaft und den Ingwer zugeben, kurz aufkochen lassen und die Datteln hinzufügen. Vom Herd nehmen und später auf den fertigen Milchreis geben. Das Ganze mit den Granatapfelkernen dekorieren.

Der Milchreis schmeckt warm und kalt gleichermaßen.

 

Karottenmedaillons mit zweierlei Püree und Superfood-Salat

Karotten, Pastinaken und Shiitake-Pilze sind für mich die typischen Geschmacksrichtungen des Winters. Und wenn es eine gute Seite am Winter gibt, dann ist es für mich die Tatsache, dass es da Pastinaken gibt. Ansonsten kann ich dieser Jahreszeit herzlich wenig abgewinnen.

Um also diese drei Zutaten in einem schmackhaften und hübschen Gericht zu vereinen, habe ich diese Karottenmedaillons mit Pastinaken- und  Shiitake-Püree kreiert. Der Superfood-Salat, der dazu gereicht wird, bringt noch etwas extra Farbe auf den Teller durch das schöne Gelb der Tomaten und das strahlende Rot der Gojibeeren. Und natürlich versorgt er uns auch mit einem Schub extra Nähr- und Vitalstoffe, die wir im Winter alle gut gebrauchen können. Insgesamt ist dieses Essen einfach ein Gaumenschmaus, probier es also unbedingt aus 😉

Die angegebene Menge reicht für zwei Personen als Hauptgericht oder für vier Personen als Vorspeise.

500 g Karotten

2 TL Currypulver

2 EL Tamari

1 TL Vollrohrzucker

2 EL Kichererbsenmehl

2 TL Johannisbrotkernmehl

Olivenöl zum Braten

250 g Pastinaken

100 ml Haferdrink (oder eine andere Pflanzenmilch)

etwas frisch geriebene Muskatnuss

1 TL Zitronensaft

Salz

rosa Pfeffer

1 EL Walnussöl

150 g Shiitake

2 EL Albaöl

1 EL Tamari

50 ml Gemüsebrühe

1 EL Hefeflocken

1 TL Mandelmus

50 g gemischter Blattsalat

8 gelbe Cherrytomaten

1 EL Gojibeeren

2 EL Haselnüsse, grob gehackt

2 EL Balsamico bianco

1 TL Dijon-Senf

1 EL Ahornsirup

1 EL Leinöl

Salz, Pfeffer

Die Karotten putzen und grob raspeln. Mit dem Currypulver,  Tamari, Vollrohrzucker, Kichererbsenmehl und Johannisbrotkernmehl gründlich vermengen. Dann mithilfe eines Servierrings von Ø6cm 12 Medaillons portionieren und in Form pressen. In ausreichend mäßig heißem Olivenöl von beiden Seiten goldbraun braten, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren warmstellen.

Die Pastinaken schälen und würfeln und im Haferdrink weich kochen (das dauert etwa 15 Minuten).  Anschließend die restliche Milch abgießen und die Pastinakenstücke pürieren und mit Muskatnuss, Salz, rosa Pfeffer und Zitrone abschmecken. Das Walnussöl unterrühren.

Das Albaöl in einer Pfanne erhitzen und die Shiitake-Pilze darin anbraten. Mit Tamari ablöschen. Die Gemüsebrühe zugeben und kurz weiterköcheln. Dann mit den Hefeflocken und dem Mandelmus fein pürieren.

Den Salat waschen, die Cherrytomaten halbieren und mit den Gojibeeren und den grob gehackten Haselnüssen in eine Schüssel geben. Aus Balsamico, Senf, Ahornsirup, Leinöl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Das Gericht schmeckt warm und kalt gleichermaßen gut.

Nudeln in Erdnuss-Orangen-Soße mit karamellisierten Walnüssen

Heute möchte ich ein Rezept mit Dir teilen, das ich schon seit sehr vielen Jahren in meinem Repertoire habe und immer wieder gerne esse. Es ist chinesisch inspiriert und von Haus aus vegan. Das ist nicht so selbstverständlich, denn diese Nudeln in Erdnuss-Orangen-Soße mit karamellisierten Walnüssen habe ich bereits gegessen als ich noch gar nicht wusste, was vegan eigentlich bedeutet. Umso größer war also meine Freude, dass ich nichts daran verändern musste, als ich vor einigen Jahren meine Ernährung umstellte.

Dieses Rezept ist sehr unkompliziert. Lediglich solltest Du beachten, dass die Walnüsse eine Weile (am besten mehrere Stunden) trocknen müssen, nachdem Du sie im Zucker gewälzt hast. Daher bietet es sich an, sie schon am Vorabend vorzubereiten. Die karamellisierten Walnüsse sind vielseitig einsetzbar, als Vor- oder Nachspeise oder auch als Snack. Sie halten sich auch einige Tage und Du kannst Dir somit wunderbar einen Vorrat anlegen. Und wie immer mein Hinweis zur Schärfe: das Gericht ist mit der angegebenen Menge Samba Oelek etwas scharf. Ich liebe das, aber es ist nicht jedermanns Sache. Taste Dich also lieber mit kleineren Mengen an Deinen optimalen Schärfegrad heran.

Ich verwende Mie-Nudeln. Achte darauf, eine Sorte ohne Ei zu nehmen. Genauso kann man aber auch andere Nudeln verwenden. Sie schmecken warm und kalt gleichermaßen gut. Ich bevorzuge sie aber kalt und mache mir immer einen Vorrat, den ich im Kühlschrank aufbewahre und dann nach Lust und Laune davon nasche.

Die angegebene Menge eignet sich als Hauptgericht für zwei oder als Vorspeise für vier Personen.

260 g Mie-Nudeln

2 EL Sesamöl

3 EL Erdnussmus (ich bevorzuge das Erdnussmus Crunchy, normales geht aber natürlich auch)

1 TL gemahlener Ingwer

2 EL Apfelessig

3 EL Tamari

3 EL Orangensaft

1 EL Sambal Oelek

1 EL Agavendicksaft

2 EL Sesamöl

1/2 TL Salz

125 g Walnüsse

50 g Vollrohrzucker

Öl zum Frittieren

2 EL Sesam

Am besten fängst Du wie oben beschrieben einige Stunden vorher oder am Vorabend mit den Nüssen an. Dafür gibst Du die Walnüsse in einen Topf kochendes Wasser und köchelst sie auf kleiner Flamme 5 Minuten. Das entzieht ihnen die Bitterkeit. Anschließend trocknest Du sie auf Küchenkrepp und wälzt sie in dem Vollrohrzucker. Nun breitest Du sie auf einem großen Teller aus und lässt sie trocknen. Danach erhitzt Du das Öl auf mittlerer Stufe und frittierst sie vorsichtig bis sie goldbraun sind. Achte unbedingt auf die Temperatur des Öls damit sie nicht verbrennen! Die frittierten Nüsse kannst Du nun auf einen Rost geben (nicht auf Küchenkrepp, sonst kleben sie an!) und mit dem Sesam bestreuen.

Die Mie-Nudeln etwa 5 Minuten in sprudelndem Wasser kochen. Gib sie danach in eine Schüssel und arbeite das Sesamöl in die Nudeln ein. Für die Soße einfach alle Zutaten miteinander mischen, auf die Nudeln geben und gründlich untermengen.

Vegan unterwegs auf Mallorca – Teil 2

Auch zwischen den Jahren war ich noch vegan unterwegs auf Mallorca. Am 28.12. ging das Leben auf Mallorca nach den Feiertagen wieder weiter – wobei am 27.12. verkaufsoffener Sonntag war und die meisten Läden sich daran beteiligt haben. Dadurch gab es wieder etwas Leben in Palma. Und wir haben durch Zufall entdeckt, dass der Supermarkt des Corte Inglés auch einige vegane Optionen führt. Zum einen gibt es eine große Auswahl an verschiedenen pflanzlichen (hauptsächlich Soja) Drinks und Sahnen, aber auch an Biogetreide, Superfoods, Bio-Tofu und sogar Wurst- und Käsealternativen. Dennoch waren noch einige Restaurants auch am Montag geschlossen und so kamen wir eher durch Zufall dazu, im libanesischen Restaurant Rotana im alternativen Viertel Santa Catalina zu essen. In diesem Viertel befindet sich auch der vegane Laden Lo Vegano, über den ich bereits in Teil 1 berichtet habe, sowie das brandneue vegane Eislokal Cream Crew, in welchem wir unseren Nachtisch verzehrt haben als auch das schöne kleine La Golondrina.

Zu Mittag ist das Rotana wirklich preiswert im Gegensatz zu den normalen Preisen. Ein veganes Mittagsmenü bestehend aus drei Gängen kostete 15,00€. Es beinhaltete einen libanesischen Vorspeisenteller, eine Moussaka mit Kichererbsen sowie einen arabischen Kaffee mit Kardamom. Es wurde uns als Nachtisch libanesisches Gebäck angeboten mit dem Hinweis, dass das allerdings Laktose und Butter beinhaltete. Daher baten wir alternativ um den Kaffee. Das Essen war sehr frisch und schmeckte durchweg köstlich. Aber schau selbst 🙂

Libanesischer Vorpseisenteller im Rotana

Libanesischer Vorpseisenteller im Rotana

Moussaka mit Kichererbsen

Moussaka mit Kichererbsen

Arabischer Kaffee mit Kardamom

Arabischer Kaffee mit Kardamom

Nach diesem schönen Mittagessen ging es weiter in das liebevoll gemachte Eislokal Cream Crew. Inhaberin Nicole erzählte mir, dass sie erst vor zwei Wochen aufgemacht hat. Es gab eine große Auswahl an rein veganem Eis, das einfach köstlich war.

Ausgezeichnetes veganes Eis bei Cream Crew

Ausgezeichnetes veganes Eis bei Cream Crew

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Am 29.12. ging es in den wunderschönen Ort Valldemossa, der ganz malerisch in den Bergen liegt.

Straße in Valldemossa

Straße in Valldemossa

Eigentlich wollte ich dann gerne im Valldemossa Hotel essen, wo es neben einem atemberaubenden Ausblick auch auf Vorbestellung ein veganes Menü der Extraklasse geben soll. Leider hat dieses aber bis Ende Februar 2016 geschlossen. Somit fuhren wir mittags wieder zurück nach Palma und aßen im Santa Eulalia. Hier kann man in zentraler Lage ein preiswertes veganes Menü bekommen, dabei ist die Location aber sehr schön. Durchaus empfehlenswert. Es gab als Vorspeise geröstetes Brot mit Auberginenpudding und Tomatenmarmelade und als Hauptspeise eine mit Reis und Gemüse der Saison gefüllte Tomate auf Kürbiscreme. Zum Nachtisch wurden zwei Mandarinen gereicht. Uns fiel auf, dass wir viel länger auf unser Essen warteten als die Nichtveganer. Daraus leiteten wir ab, dass sich vielleicht nicht ganz so viele Veganer hierher verirren und alles erst extra für uns gemacht werden musste. Auch sind im Gegensatz zum normalen Menü (das um die 16€ kostet) beim veganen Menü für 10€ die Getränke nicht inklusive.

Das vegane Menü im Santa Eulalia

Das vegane Menü im Santa Eulalia

Die Vorspeise

Die Vorspeise

Und die Hauptspeise

Und die Hauptspeise

Am 30.12. ging es endlich ins Golondrina. Davon hatten wir schon viel Positives gehört und wollten uns jetzt endlich selbst von der Qualität der Location überzeugen. Es handelt sich um ein mit viel Liebe zum Detail gemachten Bistro und Bar, die vom deutschen Inhaber Stefan geführt wird. Abends gibt es hier auch Live Musik, aber da wir mit einem Kleinkind unterwegs sind, verbringen wir unsere Abende eher zuhause. Umso schöner für uns, dass wir mittags in den Genuss der veganen Speisen kamen, die im Golondrina angeboten werden. Wir haben aus der kleinen aber feinen Karte einfach verschiedene Gerichte zum Probieren gewählt. Und das kam dabei heraus:

Die Speisekarte des Golondrina

Die Speisekarte des Golondrina

Es gab frisch gepressten Saft dekoriert mit Blütenblättern

Es gab frisch gepressten Saft dekoriert mit Blütenblättern

Als Vorspeise gab es Quinoa-Salat mit gebratenem Seitan…

Als Vorspeise gab es Quinoa-Salat mit gebratenem Seitan…

… vegane Tortilla, die wirklich vorzüglich war…

… vegane Tortilla, die wirklich vorzüglich war…

… und Falafel mit einem Joghurt-Minz-Dip und einer ordentlichen Portion Knoblauch :-)

… und Falafel mit einem Joghurt-Minz-Dip und einer ordentlichen Portion Knoblauch 🙂

Danach probierten wir einen Burger (es gibt sie mit Pilz-, Linsen- oder Kichererbsenbratling)…

Danach probierten wir einen Burger (es gibt sie mit Pilz-, Linsen- oder Kichererbsenbratling)…

… dazu hausgemachte Kartoffelecken….

… dazu hausgemachte Kartoffelecken….

… das Chili sin carne…

… das Chili sin carne…

… und das grüne Risotto.

… und das grüne Risotto.

Wenn Du jetzt schockiert bist über die Mengen, die wir so verschlingen, möchte ich kurz anmerken, dass wir zu viert waren und die Gerichte von der Größe her so konzipiert sind, dass wir danach alle zwar angenehm satt, aber nicht zu voll waren.

Zeit für einen ausgedehnten Verdauungsspaziergang, der uns zur veganen Bäckerei Dolços Júlia führte. Man findet hier als Veganer eine gute Auswahl an Kuchen, aber auch an Brot und Deftigem. Es gibt auch die Möglichkeit, vor Ort zu essen und dazu einen Tee oder Kaffee zu trinken. Wir entschieden uns für etwas Kuchen zum Mitnehmen, was dann später quasi unser Abendessen war.

Dolços Júlia ist eine freundlich eingerichtete Bäckerei

Dolços Júlia ist eine freundlich eingerichtete Bäckerei

… mit rein veganem Angebot an Süßem und Salzigem

… mit rein veganem Angebot an Süßem und Salzigem

Wie immer hat mich der Schokokuchen angelacht…

Wie immer hat mich der Schokokuchen angelacht…

… aber der daneben war auch vorzüglich. Mit Banane und einem Schuss Amaretto (vermuten wir).

… aber der daneben war auch vorzüglich. Mit Banane und einem Schuss Amaretto (vermuten wir).

Am 31.12. aßen wir wieder im Bon Lloc, das ich schon in Teil 1 abgehandelt habe. Am 01.01. waren fast alle Restaurants geschlossen, daher haben wir spontan einige Tapas in einem der wenigen geöffneten Lokale zu uns genommen. Explizit vegan war die Location nicht, aber man wusste sofort, was „vegan“ bedeutet und es wurde mir dementsprechend etwas Nettes zusammengestellt: Brot mit Tomate und Olivenöl, Oliven, Patatas Bravas und ein frischer Salat. Leider hatte ich keine Kamera dabei.

Mein Fazit nach dieser Zeit auf der Insel ist, dass man als Veganer sehr gut satt werden kann und das auch noch mit sehr schmackhaften und abwechslungsreichen Gerichten. An vielen Restaurants, an denen wir vorbei kamen, stand schon draußen ein veganes Menü angeschrieben oder es war online oder auf der Karte vermerkt, dass man auch etwas Veganes essen könne. Viele der veganen Optionen waren auch saisonbedingt geschlossen und daher werden wir definitiv bald wiederkommen und diese ebenfalls erkunden.

Zu guter Letzt möchte ich Dich noch auf Kerstin hinweisen, die ich in einem der Restaurants kennengelernt habe. Die gebürtige Norddeutsche lebt seit 2004 auf Mallorca und veranstaltet vegane Ernährungsworkshops, Fastenwandern sowie Yogakurse auf einer wunderschönen Finca.

Vegan unterwegs auf Mallorca

Wenn man dem dunklen Winter ein bisschen entfliehen möchte, ist Mallorca wirklich optimal. Von Nürnberg aus gerade mal 1 Stunde und 50 Minuten Flugzeit entfernt, hat die Mittelmeerinsel ein herrlich mildes Winterklima, viele Sonnenstunden und eine Stunde mehr Tageslänge zu bieten. Aber neben all diesen Streicheleinheiten für die im deutschen Winter stark strapazierten Seele, hat Mallorca auch für Veganer ein paar echte Highlights auf Lager.

Als wir uns also entschieden, die Feiertage auf der Insel zu verbringen, hatten wir ja keine Ahnung, dass man auf so wunderbar vegan unterwegs auf Mallorca sein kann! Ich habe ohne große Erwartungen vorab gegoogelt, wo man denn so als Veganer am besten essen gehen kann. Und wurde bereits bei der Recherche positiv überrascht. Es gibt tatsächlich eine Seite, die alle wichtigen Orte und Events für Veganer auf Mallorca zusammenfasst. Und es gibt auch einen Guide mit all diesen Orten, der theoretisch in den Restaurants oder im veganen Supermarkt auf Palma ausliegen sollte. Leider haben wir ihn nirgends gesichtet. Aber es ist ja auch Winter, vielleicht liegt es daran.

Vegan unterwegs auf Mallorca – eine Zusammenfassung nach einer Woche

Da wir dieses Mal eine Ferienwohnung gemietet hatten, ging unser erster Weg in den Biomarkt. Gleich in der Nähe unserer Wohnung gibt es den Markt Veritas (Plaça del Comtat del Rosselló, 6, 07002 Palma), in welchem wir praktisch alle wichtigen veganen Grundprodukte fanden. Es gab auch eine kleine Auswahl an frischem Obst und Gemüse der Saison, das meiste aus Mallorca selbst, manches auch von den Kanaren importiert. Schräg gegenüber befinden sich die Markthallen, in denen man eine große Vielfalt an Obst und Gemüse findet, das dann allerdings nicht in Bioqualität.

Das erste Restaurant, das wir ausprobieren wollten, war die Cantina Vegana, die leider bis Ende Februar 2016 geschlossen ist. Daher blieb unser Eindruck auf einen Blick von außen beschränkt.

Cantina Vegana Mallorca

Cantina Vegana Mallorca

Daher ging unser Weg bei strahlendem Sonnenschein weiter in Palmas ältestes veganes Restaurant, das Bon Lloc, das 1978 eröffnet wurde und ein täglich wechselndes Mittagsmenü anbietet. 4 Gänge für 14,50€ und dazu gratis Wasser ist wirklich sehr okay. Aber nicht nur das. Das Essen wurde wirklich zügig serviert und man konnte für jeden Gang zwischen zwei Optionen wählen. Geschmacklich hat es uns so überzeugt, dass wir direkt für den 24.12. und 31.12. reserviert haben. Und so sah das Essen aus:

Tagesmenü im Bon Lloc

Tagesmenü im Bon Lloc

Schoko-Crèpe

Schoko-Crèpe

Das Bon Lloc

Das Bon Lloc

Sellerie-Fenchel-Suppe

Sellerie-Fenchel-Suppe

Gefüllte Aubergine mit Dillsoße

Gefüllte Aubergine mit Dillsoße

Gemüsecurry im Blätterteig mit Tomatensoße

Gemüsecurry im Blätterteig mit Tomatensoße

An unserem zweiten Tag ging es dann so richtig vegan einkaufen in den Lo Vegano Markt. Hier gibt es neben den klassischen Bioprodukten auch eine große Auswahl an veganen Käse- und Wurstsorten, Seitan, Tofu, Tempeh sowie vegane Kleidung und Schuhe, aber auch vegane Kochbücher auf Deutsch und Spanisch. Und natürlich gibt es viel vegane Schokolade 🙂 Es gibt übrigens auch eine Kundenkarte, auf welcher man für je 10€ Einkauf einen Stempel bekommt. Wenn sie voll ist, bekommt man 30€ Rabatt auf seinen Einkauf. Allerdings muss man dafür erst einmal für 460€ im Lo Vegano shoppen, wenn ich richtig gezählt habe.

Lo Vegano

Lo Vegano

Ganz beglückt darüber, dass ich auch im Urlaub nicht auf meine heiß geliebten Vego-Riegel und i-Choc-Schoki verzichten muss, ging es mal wieder weiter zum Mittagessen. Diesmal in das Compost. Das ist ein reines Bio-Vegan-Restaurant.

Compost

Compost

Wieder gab es ein Mittagsmenü bestehend aus vier Gängen, wobei der erste Gang ein Smoothie war. Auch hier gab es das Wasser kostenlos dazu, das diesmal aber im Gegensatz zum Bon Lloc nicht aus dem Wasserhahn sondern aus der (Bio-)Flasche kam. Die Wartezeit zwischen den Gängen war deutlich länger und wir hatten den Eindruck, dass dieses Restaurant auch nicht ganz so gut besucht war. Aber nichtsdestotrotz war das Essen einwandfrei, lediglich die Portionsgröße ließ etwas zu wünschen übrig. Auch hier kostete das Mittagsmenü komplett 14,50€. Berücksichtigt man die Bioqualität der Speisen war dies also wiederum mehr als in Ordnung.

Die Bar des Compost mit den Zutaten für die Smoothies

Die Bar des Compost mit den Zutaten für die Smoothies

Schlichte Holztische und Gemälde

Schlichte Holztische und Gemälde

Die Tageskarte

Die Tageskarte

Frische Smoothies

Frische Smoothies

Mungobohnensalat mit Mango

Mungobohnensalat mit Mango

Zucchini-Suppe mit Shitake

Zucchini-Suppe mit Shitake

Polenta mit Romanesco, Spinatcreme und "Käse"

Polenta mit Romanesco, Spinatcreme und „Käse“

Buchweizenpfannkuchen mit gebratenem Gemüse und Guacamole

Buchweizenpfannkuchen mit gebratenem Gemüse und Guacamole

Rohe Zitronentorte

Rohe Zitronentorte

Schokokuchen

Schokokuchen

Am 25.12. war es feiertagsbedingt sehr schwer, ein offenes Restaurant mit veganer Option zu finden. Zu guter Letzt landeten wir im Almare, einem italienischen Restaurant direkt am Meer mit veganem Angebot, wie es im Internet hieß. Was es letztendlich gab, war zwar weder besonders originell noch preiswert (für drei Gänge zahlten wir allein fürs Essen 25,50 pro Person), aber es hat geschmeckt und satt gemacht. Und der Ausblick hat so einiges wieder wettgemacht. Aber schau selbst:

Ausblick vom Almare

Ausblick vom Almare

Tomatencremesuppe

Tomatencremesuppe

Gegrilltes Gemüse

Gegrilltes Gemüse

Penne mit Tomaten-Auberginen-Soße

Penne mit Tomaten-Auberginen-Soße

Am 26.12. ging es in den malerischen Ort Port Pollença, wo wir einen Tisch bei Bellaverde reserviert hatten. Es handelt sich dabei um ein wunderschönes vegetarisch-veganes Restaurant, in dem die deutsche Köchin Svenja ihre Künste unter Beweis stellt. Im Angebot gab es das weihnachtliche Mittagsmenü für 29,50 pro Person, Wasser und Kaffee inklusive.

Das Bellaverde

Das Bellaverde

Das Weihnachtsmenü

Das Weihnachtsmenü

Der Gruß aus der Küche

Der Gruß aus der Küche

Pilzmousse

Pilzmousse

Pastinaken-Creme-Suppe

Pastinaken-Creme-Suppe

Kartoffel-Paket mit Linsen

Kartoffel-Paket mit Linsen

Ein wirklich sehr köstlicher, saftiger Schokokuchen

Ein wirklich sehr köstlicher, saftiger Schokokuchen

Geschmeckt hat alles hervorragend. Was wir super fanden, da wir mit Kind unterwegs waren, war die Tatsache, dass wir praktisch alleine im Restaurant waren. Und weil das Wetter so sonnig und mild war, haben wir sogar im Garten gegessen, der übrigens sehr malerisch ist. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass von November bis Ostern keine Saison ist und die Leere daher rührt.

Nach dem Essen ging es weiter nach Alcudia, wo wir einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang am Meer entlang einlegen konnten. Unser Ausflug in den Norden der Insel hat sich somit sowohl kulinarisch als auch touristisch voll gelohnt.

Am 27.12. ging es in den botanischen Garten nach Ses Salines. Auf dem Weg dorthin sollten wir in Santanyi eigentlich an einer veganen Bäckerei (La Coca Loca) und einem Hotel (Cal Reiet Holistic Retreat) mit veganem/vegetarischem Mittagstisch vorbeikommen. Leider gibt es die Bäckerei nicht mehr und beim Hotel hat keiner reagiert, als wir morgens um 10 Uhr geklingelt haben. Aber das kann auch an der Saison gelegen haben, denn es war insgesamt recht wenig los in der Gegend. Nach unserem Ausflug in den botanischen Garten sind wir daher ins By Pomodoro nach Santanyi gegangen, das laut Google ganz toll sein soll. Es gab einen in der Tat leckeren Salat mit Äpfeln und Walnüssen sowie eine Gemüsepizza ohne Käse. Nichts Besonderes also, aber ein Essen guter Qualität das mehr als gesättigt hat.

Gemischter Salat mit Äpfeln und Walnüssen

Gemischter Salat mit Äpfeln und Walnüssen

Gemüsepizza

Gemüsepizza