Deftiges Frühstücksomelett

Das Schöne am Vegansein ist, dass man Omelett essen kann, das so aussieht wie Ei, aber besser schmeckt und gesünder ist. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Hier eine schnelle und leckere Variante für ein deftiges Frühstücksomelett!

Für 2 Personen brauchst Du:

125 g Kichererbsenmehl

250 ml Wasser

1 Prise Kala Namak

Salz

Pfeffer

1 Kartoffel

1/2 Zucchini

8 Oliven

1 EL Tomatenmark

2 TL Oregano

1 TL Basilikum

3 EL Olivenöl

2 Frühlingszwiebeln

Das Wasser nach und nach in das Kichererbsenmehl einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen mit Kala Namak, Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffel und den Zucchini grob raspeln, die Oliven in feine Ringe schneiden. Alles zu dem Kichererbsenteig geben. Das Tomatenmark gründlich unterrühren und die fein geschnittenen Kräuter unterheben. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen, dann den Teig dazugeben und langsam – am besten mit aufgesetztem Deckel – stocken lassen. Wenn die Unterseite gebräunt ist, das Omelett auf eine Platte stürzen und mit der noch nicht gebackenen Seite nach unten zurück in die Pfanne geben und diese ebenfalls Farbe annehmen lassen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln klein schneiden und das fertige Omelett damit dekorieren. Dazu passen frische Tomaten und Gurken, frische Brötchen oder was auch immer Du sonst gerne zu Deinem Frühstücksomelett kombinierst. Lass Deiner Fantasie freien Lauf 🙂

Frühstücksmuffins

Hier eine weitere Antwort auf die Frage, was man als Veganer eigentlich so frühstückt. Eine sehr leckere Idee für morgens sind Frühstücksmuffins. Der Teig ist schnell gerührt und man kann sie auch gut am Vorabend zubereiten. Ich schneide sie gerne in der Mitte durch und esse sie mit Erdnussmus und Bananenscheiben oder Fruchtaufstrich.

Hier mein Rezept für 12 Stück, das Du natürlich variieren kannst – je nachdem, welches Trockenobst oder welche Nüsse Du gerade vorrätig hast.

280 g Dinkelvollkornmehl

160 g Vollrohrzucker

2 TL Backpulver

1 TL Zimt

250 ml Mandelmilch

50 ml Kokosöl

40 g Pekannüsse

40 g Haselnüsse

25 g Cranberries

25 g Gojibeeren

40 g Sultaninen

Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel mischen. In einer anderen Schüssel den Zucker mit dem Zimt, der Mandelmilch und dem Kokosöl gründlich verrühren, dann portionsweise zur Mehlmischung geben und sorgfältig unterrühren. Die Nüsse grob hacken und mit dem Trockenobst in den Teig einarbeiten. Die Masse auf 12 Muffinförmchen verteilen und bei 200° C Umluft 20 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Muffins fertig sind. Wenn wenig bis gar keine Krümel am Stäbchen zurückbleiben, sind die Muffins gut. Sie schmecken warm sehr gut, aber halten sich auch problemlos einige Tage. So kannst Du Dir immer einen Vorrat für einige Tage backen. Achte darauf, sie luftdicht aufzubewahren damit sie nicht vertrocknen.

 

Bananen-Pancakes mit Apfel-Cranberry-Topping

 

Eine der häufigsten Fragen, die einem als Veganer gestellt werden ist: Was frühstückt man eigentlich so als Veganer? In der Tat ist dies eine sehr gute Frage, denn das Frühstück dürfte einen Neu-Veganer vor die größte Herausforderung stellen, auch wenn Langzeit-Veganer dies oft schon vergessen haben. Aber ein Standard Butterbrot mit Käse und Wurst fällt ja schonmal weg. Und die veganen Wurst- und Käseersatz-Produkte sind auch nicht jedermanns Fall und auch nicht unbedingt zu empfehlen, da es sich um hoch verarbeitete Lebensmittel handelt. Daher könnte eine mögliche Antwort auf die obige Frage lauten: Leckere Bananen-Pancakes zum Beispiel! Auch später am Tag schmecken diese Bananen-Pancakes noch sehr gut – etwa als Nachtisch oder als Snack zwischendurch. Sie sind einfach angerührt, schnell in die Pfanne portioniert und das Topping kocht während sie backen – insgesamt also recht übersichtlich.

Für zwei bis drei Portionen brauchst Du:

2 Bananen

75 g Sojamehl

75 g Kichererbsenmehl

200 ml Vanillesojamilch

Kokosöl zum Ausbacken

3 mittelgroße Äpfel

4 EL Cranberries

100 ml Wasser

1 TL Zimt

1 EL Ahornsirup

2 EL Kokosflakes

Aus den Bananen, dem Sojamehl, Kichererbsenmehl und der Vanillesojamilch in der Küchenmaschine einen glatten Teig herstellen. Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Pancakes mit einem Suppenlöffel portionieren und darin auf mittlerer Hitze ausbacken.

Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Mit dem Wasser, den Cranberries, Zimt und Ahornsirup weich kochen. Auf den Pancakes verteilen und mit Kokosflakes (eventuell kurz ohne Fett rösten) garnieren.