Vegane Jeans von Armed Angels

Vegane Jeans von Armed Angels

Vegane Jeans von Armed Angels

Ich gehöre zu den glücklichen Auserwählten, die über eine Aktion von Utopia die neue vegane Jeans von Armed Angels testen durften. Die vegane Jeans von Armed Angels kam Ende 2015 heraus und es gibt sie in drei verschiedenen Schnitten: Slim Fit, Boot Cut und Boyfriend. Ich durfte die Slim Fit (Tilly) testen. Die Jeans ist GOTS zertifiziert und wird aus reiner Biobaumwolle in der Türkei hergestellt. Das Etikett ist nicht aus Leder, sondern aus Jacron. Dabei handelt es sich um einen waschbaren Stoff aus Papier, welcher eine echte Alternative zu Leder darstellt.

Vegane Jeans von Armed Angels Jacron Label

Vegane Jeans von Armed Angels Jacron Label

Bislang bin ich mit meiner Jeans sehr zufrieden. Sie sitzt perfekt, der Schnitt ist top, beim Waschen hat sie sich auch nicht verändert. Auf ihre Lebensdauer bin ich trotz allem gespannt, denn diesbezüglich habe ich mit Armed Angels Produkten bislang leider keine allzu guten Erfahrungen gemacht. Ich kaufe die Kleidung zwar gerne, weil sie unter fairen Bedingungen hergestellt ist und in Bioqualität daherkommt. Jedoch habe ich schon oft erlebt, wie der Stoff dann  nach kurzer Zeit deutliche Abnutzungserscheinungen zeigt oder gar komplett gerissen ist. Dies ist mir letzten Sommer mit einer leichten Stoffhose passiert, die nicht ganz billig war und so zerrissen ist, dass ich sie nur noch wegwerfen konnte. Deshalb wird es diesbezüglich in einigen Monaten noch ein Update geben. Bis dahin genieße ich meine tolle neue Jeans 🙂

Vegane Produkte aus dem Bioladen die Kinder mögen

Wie der Titel schon verrät, gibt es diesmal kein Rezept von mir sondern einen Link für gesundheitlich wertvolle vegane Produkte, die auch bei Kindern gut ankommen 🙂

Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst weißt Du, dass ich Mutter eines kleinen Jungen bin, der mittlerweile 15 Monate alt ist. Seit langem isst er schon bei uns mit und hat natürlich klare Vorlieben. Er liebt Tomaten, Oliven, Mangos, Avocados, Mandarinen, Himbeeren, Erdbeeren und Äpfel. Vollkornnudeln mit Tomatensoße oder eine Kartoffel können ab und an den Speiseplan etwas aufpeppen. Alles andere ist er zwar bereit zu probieren, belässt es dann aber bei homöopathischen Mengen. Daher bin ich stets sehr interessiert daran, was Kinder so alles mögen und nicht mögen und wie sich ihr Geschmack im Laufe der Zeit so verändert. Die liebe Jenny hat nun eine Liste erstellt mit allen Lieblingsprodukten ihres mittlerweile zweijährigen Sohnes. Das Schöne daran: alles ist bio und alles ist vegan. Daher will ich Dir ihre Tipps nicht vorenthalten und falls Du ebenfalls Mutter eines Kleinkindes bist, findest Du darin bestimmt die ein oder andere Anregung. Wobei, ehrlich gesagt, vieles davon esse ich auch selbst sehr gerne 🙂

Und hier geht es zum Artikel

Blogger Adventskalender (Vegan Edition) Tür Nr. 22

Im Rahmen des veganen Blogger-Adventskalenders darf ich heute ein Türchen für Dich öffnen.

Zu gewinnen gibt es bei mir zwei tolle Kochbücher. Zum einen habe ich für Dich “Deliciously Ella” von der englischen Bloggerin Ella Woodward. Zum anderen habe ich das neue Kochbuch von Attila Hildmann, “Vegan Italian Style” für Dich ausgewählt. Aus beiden habe ich schon fleißig Rezepte nachgekocht und kann sie absolut empfehlen. Aber keine Angst, Dein Exemplar ist natürlich neu und unbenutzt 😉

Deliciously Ella

Deliciously Ella

Vegan Italian Style

Vegan Italian Style

Was musst Du also tun, um eines dieser Bücher zu gewinnen? Hinterlasse unter diesem Artikel einen Kommentar mit Deinem liebsten Weihnachtsessen. Nicht wundern, wenn Dein Kommentar nicht gleich erscheint, er wird erst von mir manuell freigegeben. Ein Zusatzlos erhältst Du, wenn Du mir auch auf Facebook folgst.

Das Gewinnspiel läuft genau eine Woche. Teilnehmen darf jeder der über 18 Jahre alt ist, mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Adventskalender-2015-Uebersicht

Adventskalender-2015-Uebersicht

Da wir schon fast Weihnachten haben, gibt es von mir einen Rezeptvorschlag für Dein Weihnachtsmenü und zwar gefüllte Zucchini mit Süßkartoffelrösti und Champignonsoße. Die Zutaten sind einfach zu besorgen, Du kannst also noch schnell losflitzen und am 24. diesen leckeren Hauptgang zaubern. Die Zubereitung dauert etwas länger, vielleicht findest Du ja jemanden in Deiner Familie, der auch mit Hand anlegt, dann geht es schneller und macht auch mehr Spaß.

Aber nun zum Rezept für vier Personen:

800 g Süßkartoffeln

2 rote Zwiebeln

1/2 frische Muskatnuss

2 TL Meersalz

Pfeffer

Öl zum Braten

4 Zucchini

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl + etwas für das Einfetten der Auflaufform

100 g fester Tofu natur

30 g Walnüsse

2 EL Semmelbrösel

2 EL Würzhefeflocken

2 EL Mandelmus

4 EL Mineralwasser

1/2 Bund Dill

Salz, Pfeffer

200 g Champignons

2 EL Olivenöl

300 ml Gemüsebrühe

4 EL dunkle Sojasoße

2 TL Speisestärke

Für die Süßkartoffelrösti die Süßkartoffeln schälen und grob raspeln. Mit den fein geschnittenen roten Zwiebeln, der geriebenen Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermengen, die Schüssel mit einer Folie abdecken und bis zur Weiterverwendung zur Seite stellen.

Die Zucchini waschen, den Stielansatz abschneiden, längs einschneiden und vorsichtig aushöhlen. Das Fruchtfleisch zerkleinern und mit der fein gewürfelten Zwiebel und dem durch die Presse gedrückten Knoblauch im heißen Olivenöl anbraten. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren braten, bis das Zucchinifleisch leicht Farbe annimmt. Dann die Pfanne vom Feuer nehmen und den zerkrümelten Tofu, die klein gehackten Walnüsse, den fein geschnittenen Dill und die Semmelbrösel gründlich unterrühren. Das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und zur Mischung geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Zucchini damit füllen. In eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform geben und diese mit Alufolie abdecken. Auf 180 °C Umluft 30 Minuten backen, dann die Folie entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis die Masse Farbe bekommt.

In der Zwischenzeit die Rösti formen. Am besten gelingt dies mit Hilfe von Servierringen. Die Süßkartoffelmasse in die Servierringe einfüllen, kräftig nach unten drücken, den Servierring entfernen und die Rösti im heißen Öl von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren warm stellen.

Für die Soße die Champignons in Scheiben schneiden. Im Olivenöl braten, bis sie keinen Saft mehr lassen. Dann die Gemüsebrühe und die Sojasoße zugeben. Die Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren, unter die Soße rühren und kurz aufkochen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen und ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich Dir! Morgen geht es mit dem veganen Adventskalender bei http://plantifulalexandra.com weiter.

Knusperkartoffeln mit Kürbis-“Käse”-Dip

Vor zwei Tagen habe ich mir ein Albaöl zugelegt und experimentiere seitdem damit. Diese Anschaffung hatte ich schon lange geplant, sie hat sich aber nie ergeben, da ich nie im Bioladen fündig geworden bin.  Zwar gibt es durchaus Albaöl in Bioqualität, wie ich in einer kurzen Onlinerecherche feststellen konnte, allerdings wird es nicht von den Bioläden geführt, die ich frequentiere. Ich habe meines daher bei Edeka gekauft. Albaöl wird auf der Basis von Rapsöl hergestellt und soll nach Butter schmecken, dabei aber 100%ig vegan sein. Dieses Versprechen hat mich natürlich sehr neugierig gemacht. Laut Hersteller eignet es sich nicht nur zum Braten, sondern auch zum Backen und für die kalte Küche. Außerdem enthält es Omega-Fettsäuren, deren Aufnahme durch Öl ja besonders für Veganer ein Thema ist. Ich habe es bislang für 3 Gerichte verwendet, eines davon war ein kaltes Dressing und muss sagen, dass es mich geschmacklich wirklich überzeugt hat. Es schmeckt nicht nur nach Butter, es riecht sogar danach! Wenn man es erhitzt, duftet die ganze Küche nach Butter. Daher kann ich es kaum erwarten, es zum Backen auszuprobieren.

Diese Art der Kartoffelzubereitung ist indisch inspiriert. Dort wird Gemüse oft in einem Kichererbsenteig gewendet und dann frittiert. Durch das Kichererbsenmehl erreichen wir es ohne Mühe, dass die Kartoffeln eine wunderbar knusprige Hülle haben, innen aber wunderbar weich sind – echte Knusperkartoffeln eben.

Der “Käse”-Dip wird aus Kürbisfleisch hergestellt. Das sorgt für eine tolle Farbe und einen feinen Geschmack. Nun aber zum Rezept!

Für zwei Personen brauchst Du:

8 mittelgroße Kartoffeln

4 EL Kichererbsenmehl

1/2 TL Salz

Albaöl zum Frittieren

1/2 Butternut-Kürbis

200 ml Mandelmilch

2 EL Würzhefeflocken

1 TL Senf

1 EL Tahin

1/2 TL Knoblauchpulver

1/2 TL Zwiebelpulver

1/2 TL Salz

200 g Bratpeperoni

4 EL Olivenöl

1 TL grobes Meersalz

Die Kartoffeln schälen, waschen, vierteln und die Viertel noch einmal halbieren. Das Kicherbsenmehl mit dem Salz mischen und die Kartoffeln von allen Seiten darin wenden. Vor der Weiterverarbeitung mindestens 10 Minuten stehen lassen.

In dieser Zeit kannst Du den Kürbis schälen, grob würfeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Dann backst Du ihn auf 220 °C Umluft etwa 20 Minuten, bis er weich ist. Anschließend pürierst Du ihn mit der Mandelmilch, dem Senf, Hefeflocken, Tahin, Zwiebel- und Knoblauchpulver sowie Salz. Den Dip gegebenenfalls warm stellen bis zum Servieren.

Die Kartoffeln nun im Albaöl frittieren. Wenn sie goldbraun sind, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Bratpeperoni waschen, gründlich trocken tupfen und mit einem scharfen Messer leicht einritzen, damit sie beim Braten nicht spritzen. Dann das Olivenöl auf mittlerer Stufe erwärmen und die Peperoni darin von allen Seiten anbraten. Wenn sie fertig sind, das Meersalz darüber geben.

 

 

Patisserie von Madame Masmoudi

Mittlerweile bin ich wieder zurück in Deutschland. Kurz vor Ende meines Urlaubs habe ich bei der berühmten Patisserie von Madame Masmoudi eine ganze Reihe kleiner veganer Köstlichkeiten entdeckt. Diese kleinen Leckereien werden in Tunesien traditionell zu Hochzeiten, Beschneidungen oder sonstigen feierlichen Anlässen den Gästen angeboten oder als Geschenke mitgegeben. Ich habe mir einen Mix verschiedener veganer Pralinen, Kekse und Küchlein zusammenstellen lassen und für ein Kilo rund 30,00€ gezahlt. Da ein Kilo aber schnell gegessen ist, habe ich mir kurz darauf noch ein zweites geholt 🙂 Nachdem sehr viel Pistazien und Pinienkerne verarbeitet werden, finde ich den Preis sehr angemessen, auch wenn er für tunesische Verhältnisse etwas hoch ist.

Die veganen Optionen von Madame Masmoudi basieren alle auf verschiedenen Nüssen. Entweder sind es Teilchen, die aus (gefärbtem) Marzipan hergestellt und mit Rosenwasser parfümiert werden, oder Teigen aus fein gemahlenen Nüssen und Zucker, die mit klein gehackten Nüssen dekoriert sind. Selbst eine vegane Baklava ist dabei, die mit Öl statt Butter angefertigt ist. Allerdings bevorzuge ich die Baklava meiner Schwiegermutter. Geschmacklich ist sonst alles sehr zu empfehlen. Den europäischen Gaumen wird es besonders freuen, dass die Teilchen nicht zu süß sind.

Madame Masmoudi ist seit 1972 im Geschäft und mittlerweile auch in Europa niedergelassen. Neben verschiedenen Filialen in Frankreich gibt es auch eine deutsche Boutique in Köln. In Tunesien findet man sie in Sfax, wo sie ursprünglich herkommt und außerdem in Tunis, Hammamet, Sousse sowie Bizerte.

http://www.patisseriemasmoudi.fr

Gestatten: meine absoluten Lieblingskekse

Ich bin ja ein großer Fan von Süßem, insbesondere von Schokolade. So bekam ich vor einiger Zeit von einer Freundin die Twibio Schokokekse und die Fourré Choc Kekse geschenkt. Was soll ich sagen – es war Liebe auf den ersten Biss! Auch mein Mann war hin und weg, obwohl er sich aus Süßkram nicht soviel macht wie ich.

Ich habe ja schon einige vegane (Schoko)Kekse probiert und fand sie jedes Mal recht bescheiden. Die beste Wahl war stets, selbst zu backen. Diese hier allerdings können den selbstgebackenen nun wirklich das Wasser reichen. Außen knusprig und innen zart schokoladig, eine Freude für den Gaumen! In null Komma nichts waren die Kekse aufgeputzt und neue mussten her. Pro Packung gibt es bei Twibio 6 Kekse à 25 g und 5×2 Kekse à insgesamt 35 g bei den Fourré Choc. Da die Bioläden in meiner Umgebung die Kekse leider nicht führen, musste ich sie im Internet bestellen. Und da entdeckte ich zu meiner Freude, dass es Twibio ja noch in einer Reihe anderer Geschmacksrichtungen gibt: Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere und Mango sind auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Packung kostet jeweils 2,95€. Eine Packung Fourré Choc kostet 3,29€. Ich habe mir gleich mal alle bestellt zum Probieren und kann nur sagen, jede einzelne Sorte schmeckt absolut lecker.

Die veganen Kekse kommen aus dem französischen Hause „Le Moulin du Pivert“, einem Unternehmen, das seit 1970 besteht und seit 10 Jahren ausschließlich auf Bioqualität setzt und von Ecocert zertifiziert ist. Ecocert ist die gängigste Biozertifizierung in Frankreich, die mittlerweile aber auch in Deutschland an Bekanntheit gewonnen hat.

Die Kekse sind alle palmölfrei und mit Rohrohrzucker hergestellt. Je nach Sorte wurden zusätzlich auch Agavendickaft oder Vollrohrzucker verwendet. Außerdem sind sie mit dem typisch französischen Weizenmehl T65 gebacken. Dieses Mehl enthält wesentlich mehr Gluten als das deutsche Weizenmehl Type 550, was zum einen die Teigeigenschaften optimiert, zum anderen aber leider die Produkte für Allergiker ausschließt. Natürlich wäre es wünschenswert, ein etwas gesünderes (Vollkorn)Mehl für den Teig zu verwenden, aber dann würden die Kekse wohl nicht mehr so herrlich leicht schmecken. Ab und an darf durchaus auch mal ungesund genascht werden!