Vegane Proteinriegel

Die letzten Wochen bin ich nicht zum Bloggen gekommen. Neben viel Arbeit und privaten Ereignissen war einer der Gründe auch, dass ich abends statt am PC zu sitzen lieber trainiert habe. Die letzten Kilos der Schwangerschaft mussten noch runter. Das war gar nicht so einfach, aber dazu werde ich einen eigenen Bericht verfassen. Jedenfalls habe ich an sechs Tagen die Woche Sport gemacht in den letzten acht Wochen und möchte das auch in Zukunft weiter beibehalten, weil ich das auch vor der Schwangerschaft so gewohnt war. Ging ich früher am liebsten joggen, so bevorzuge ich nun Krafttraining, weil ich das abends leichter mit den Schlafenszeiten meines Kindes vereinbaren kann. Joggen mag ich in der Dunkelheit nicht so gerne, zumal ich am liebsten in den Wald gehe dafür.

Mit dem Sport kam bei mir auch der Wunsch auf, mehr Protein aufzunehmen, um das Muskelwachstum zu unterstützen. So habe ich mich auf die Suche nach veganen Proteinriegeln gemacht. Vegane Proteinriegel gibt es zwar, vor allem im Internet, teilweise auch im Bioladen, aber so recht hat mich da nichts überzeugt. Weder geschmacklich noch von den Inhaltsstoffen. Ich habe mir eine Mischung aus Nüssen und Samen mit einem möglichst hohen Proteingehalt gewünscht, in Kombination mit einer gesunden Zuckeralternative und gerne auch mit einem Hauch Frucht dazu. Wie immer beim Essen habe ich auch hier letztendlich festgestellt: am besten ist es doch, ich stelle mir selbst das Produkt meiner Träume her. Und herausgekommen sind diese Superriegel 🙂

Für ca. 12 vegane Proteinriegel brauchst Du:

90 g Kakaobutter

80 g Haferflocken

20 g Leinsamen

45 g Mandeln

50 g Superfruits, gemischt (oder Trockenfrüchte nach Wahl)

80 g Ahornsirup

1 TL Vanillepulver

20 g Amaranth, gepoppt

45 g Haferflocken

50 g Kürbiskerne

Die Kakaobutter in einen Topf geben und auf kleiner Flamme schmelzen. In der Zwischenzeit die 80 g Haferflocken mit den Leinsamen und Mandeln im Hochleistungsmixer fein mahlen. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit der flüssigen Kakaobutter gründlich vermengen. Die Masse fingerdick auf ein Backpapier streichen und so verteilen, dass sie überall gleich dick ist. Im Kühlschrank fest werden lassen und dann  in Riegel schneiden.

Gebratener Tempeh, Avocado-Dill-Creme, Linsen-Orangen-Fenchel-Salat

Ich mag den nussigen Geschmack und die kernige Textur von Tempeh sehr gern. Anfangs fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile bin ich voll auf den Geschmack gekommen. Tempeh ist auch sehr praktisch, da die Zubereitung nicht lange dauert. Hier wird es einfach kross angebraten und anschließend noch etwas in Orangensaft, Liquid Smoke und Tamari ziehen gelassen. Das spart auch lange Marinadezeiten. Dazu gibt es einen fruchtig-frischen Salat mit Orange und Fenchel, der durch die Beluga-Linsen auch etwas fürs Auge ist. Die Avocado-Creme sorgt zudem für mehr Farbe auf dem Teller und passt mit ihrer cremigen Konsistenz perfekt zum krossen Tempeh.

Für zwei Personen brauchst Du:

80 g Beluga-Linsen

1 Lorbeerblatt

1 EL Leinöl

1/2 Knolle Fenchel

1 Orange

4 Zweige Thymian

1 EL Balsamico-Creme

2 EL Leinöl

Salz, Pfeffer

170 g Tempeh (ich habe Lupinen-Tempeh verwendet)

1 EL Olivenöl

3 EL Orangensaft

1 EL Liquid Smoke

2 EL Tamari

1 Avocado

1/4 Bund Dill

1 EL Zitronensaft

1 EL Leinöl

Salz

Die Beluga-Linsen waschen und in der dreifachen Menge Wasser mit dem Lorbeerblatt aufkochen, dann auf niedriger Stufe etwa 30 Minuten köcheln bis sie weich sind. Vom Herd nehmen und mit einem EL Leinöl schwenken.

In der Zwischenzeit die Fenchelknolle waschen und in feine Scheiben hobeln. Die Orange filetieren. (Oben und unten gerade abschneiden, dann streifenweise die Schale von den Seiten in dem Maße abschneiden, dass auch die weiße Haut vollständig entfernt wird und anschließend die einzelnen Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Hierbei fängst Du am besten den Saft auf und presst auch den Rest aus der übrig gebliebenen Orange, so hast Du nachher gleich genug für die Tempeh-Marinade.) Die abgekühlten Linsen mit den Fenchelscheiben und Orangenfilets mischen. Die Thymianblättchen abzupfen und dazugeben. Aus Balsamico-Creme, Leinöl, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und unter den Salat ziehen.

Das Tempeh in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Tempeh darin von beiden Seiten goldbraun braten. Dann den Orangensaft, Liquid Smoke und Tamari zugeben und die Hitze reduzieren. Das Tempeh nach 2-3 Minuten wenden und die Flüssigkeit auch mit einem Löffel immer wieder auf das Tempeh geben, so dass eine schöne Glasur entsteht.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel fein zerkleinern. Mit Zitronensaft, Leinöl, dem klein geschnittenen Dill sowie etwas Salz verrühren.

Rote-Bete-Carpaccio mit mediterranem Pesto

Denkst Du bei Rote Bete immer an einen langweilig-sauren Beilagensalat? Das ist zumindest meine Kindheitserinnerung. Deswegen war ich auch lange Zeit sehr skeptisch gegenüber allem, was Rote Bete beinhaltet. Bis ich mich irgendwann mal dazu entschied, der Roten Bete eine neue Chance zu geben. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt! Zum einen natürlich gesundheitlich, denn Rote Bete ist super für den Eisenhaushalt. Somit also besonders attraktiv für Schwangere, Stillende, kleine Kinder (wenn sie das denn essen) etc. Zum anderen kann Rote Bete aber auch wirklich schmecken, wenn man sie gut zubereitet. So wie in diesem Rote-Bete-Carpaccio. In hauchdünne Scheiben geschnitten kombiniert mit einem mediterranen Pesto schmeckt sie viel eher nach Urlaub und Erholung als nach biederer gutbürgerlicher Sonntagsküche. Wichtig bei der Zubereitung ist es, dass Du über einen sehr guten Gemüsehobel verfügst, der auch hauchzarte Scheiben schneiden kann. Sonst überzeugt das Gericht weder optisch noch geschmacklich. Das Pesto solltest Du zudem nicht zu lange durchziehen lassen, weil es sonst durch das Basilikum bitter wird. Ansonsten geht das Gericht aber kinderleicht von der Hand und eignet sich übrigens hervorragend als Vorspeise eines festlichen Abendessens.

Für zwei Personen brauchst Du:

300 g vorgegarte rote Bete

1 Knoblauchzehe

1/4 TL Meersalz

25 g Pinienkerne

1/2 Bund Basilikum

15 g Hefeflocken

65 ml Leinöl

Pfeffer

Traditionell wird ein gutes Pesto im Mörser zubereitet und das habe ich diesmal auch so gehalten. Wenn Du keinen besitzt oder einfach zu faul bist, dann tut’s der Mixer natürlich auch, aber die Aromen entfalten sich im Mörser besser.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten bis sie duften. Gemeinsam mit der geschälten Knoblauchzehe und dem Salz in den Mörser geben und zerstoßen. Die Basilikumblätter hinzufügen und zerreiben. Zum Schluss die Hefeflocken und das Öl unterrühren, mit dem Pfeffer abschmecken und je nach Geschmack eventuell noch etwas nachsalzen.

Die Rote Bete mit einem Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben hobeln, diese auf zwei Tellern anrichten und das Pesto darauf verteilen.

Orientalischer Milchreis mit Dattel-Mandel-Orangen-Topping

Orientalischer Milchreis ist das perfekte Dessert für winterliche Tage und auch super, um die Gewürz- und Mandelreste vom Plätzchenbacken aufzubrauchen. Er schmeckt einfach göttlich und ist in der Zubereitung nicht aufwendig. Also ab an den Herd 🙂 Ich habe frischen Orangensaft verwendet und die angegebenen 125 ml entsprachen genau einer Orange. Sonst bin ich ja eher ein Fan frischer Datteln, aber für dieses Rezept bieten sich die trockenen (tunesischen) an. Dadurch, dass sie im Orangensaft erhitzt werden, erhalten sie die perfekte Konsistenz. Die Granatapfelkerne bringen noch etwas Farbe auf das Ganze und sind übrigens wunderbare Antioxidantienlieferanten.

Für 2-3 Portionen brauchst Du:

500 ml Mandelmilch

1/2 Vanilleschote

70 g Arborio Risotto

1/2 TL Kardamom

1/2 TL Zimt

60 g Rohrohrzucker

60 g Sojasahne

60 g Datteln, entsteint

1 TL Kokosöl

35 g blanchierte Mandeln

125 ml Orangensaft

1 TL Speisestärke

1/2 TL Ingwerpulver

einige Granatapfelkerne 

Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Mandelmilch aufkochen. Das Risotto gemeinsam mit Kardamom und Zimt in die kochende Milch geben und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Gelegentlich umrühren, damit der Reis nicht festklebt.

In der Zwischenzeit den Zucker mit der Sojasahne schaumig rühren und diese Mischung unter das fertige Risotto ziehen.

Die Datteln klein hacken. Den Orangensaft mit der Speisestärke verrühren. Das Kokosöl in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Mandeln darin leicht anbräunen. Dann den Orangensaft und den Ingwer zugeben, kurz aufkochen lassen und die Datteln hinzufügen. Vom Herd nehmen und später auf den fertigen Milchreis geben. Das Ganze mit den Granatapfelkernen dekorieren.

Der Milchreis schmeckt warm und kalt gleichermaßen.

 

Karottenmedaillons mit zweierlei Püree und Superfood-Salat

Karotten, Pastinaken und Shiitake-Pilze sind für mich die typischen Geschmacksrichtungen des Winters. Und wenn es eine gute Seite am Winter gibt, dann ist es für mich die Tatsache, dass es da Pastinaken gibt. Ansonsten kann ich dieser Jahreszeit herzlich wenig abgewinnen.

Um also diese drei Zutaten in einem schmackhaften und hübschen Gericht zu vereinen, habe ich diese Karottenmedaillons mit Pastinaken- und  Shiitake-Püree kreiert. Der Superfood-Salat, der dazu gereicht wird, bringt noch etwas extra Farbe auf den Teller durch das schöne Gelb der Tomaten und das strahlende Rot der Gojibeeren. Und natürlich versorgt er uns auch mit einem Schub extra Nähr- und Vitalstoffe, die wir im Winter alle gut gebrauchen können. Insgesamt ist dieses Essen einfach ein Gaumenschmaus, probier es also unbedingt aus 😉

Die angegebene Menge reicht für zwei Personen als Hauptgericht oder für vier Personen als Vorspeise.

500 g Karotten

2 TL Currypulver

2 EL Tamari

1 TL Vollrohrzucker

2 EL Kichererbsenmehl

2 TL Johannisbrotkernmehl

Olivenöl zum Braten

250 g Pastinaken

100 ml Haferdrink (oder eine andere Pflanzenmilch)

etwas frisch geriebene Muskatnuss

1 TL Zitronensaft

Salz

rosa Pfeffer

1 EL Walnussöl

150 g Shiitake

2 EL Albaöl

1 EL Tamari

50 ml Gemüsebrühe

1 EL Hefeflocken

1 TL Mandelmus

50 g gemischter Blattsalat

8 gelbe Cherrytomaten

1 EL Gojibeeren

2 EL Haselnüsse, grob gehackt

2 EL Balsamico bianco

1 TL Dijon-Senf

1 EL Ahornsirup

1 EL Leinöl

Salz, Pfeffer

Die Karotten putzen und grob raspeln. Mit dem Currypulver,  Tamari, Vollrohrzucker, Kichererbsenmehl und Johannisbrotkernmehl gründlich vermengen. Dann mithilfe eines Servierrings von Ø6cm 12 Medaillons portionieren und in Form pressen. In ausreichend mäßig heißem Olivenöl von beiden Seiten goldbraun braten, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren warmstellen.

Die Pastinaken schälen und würfeln und im Haferdrink weich kochen (das dauert etwa 15 Minuten).  Anschließend die restliche Milch abgießen und die Pastinakenstücke pürieren und mit Muskatnuss, Salz, rosa Pfeffer und Zitrone abschmecken. Das Walnussöl unterrühren.

Das Albaöl in einer Pfanne erhitzen und die Shiitake-Pilze darin anbraten. Mit Tamari ablöschen. Die Gemüsebrühe zugeben und kurz weiterköcheln. Dann mit den Hefeflocken und dem Mandelmus fein pürieren.

Den Salat waschen, die Cherrytomaten halbieren und mit den Gojibeeren und den grob gehackten Haselnüssen in eine Schüssel geben. Aus Balsamico, Senf, Ahornsirup, Leinöl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Das Gericht schmeckt warm und kalt gleichermaßen gut.

Nudeln in Erdnuss-Orangen-Soße mit karamellisierten Walnüssen

Heute möchte ich ein Rezept mit Dir teilen, das ich schon seit sehr vielen Jahren in meinem Repertoire habe und immer wieder gerne esse. Es ist chinesisch inspiriert und von Haus aus vegan. Das ist nicht so selbstverständlich, denn diese Nudeln in Erdnuss-Orangen-Soße mit karamellisierten Walnüssen habe ich bereits gegessen als ich noch gar nicht wusste, was vegan eigentlich bedeutet. Umso größer war also meine Freude, dass ich nichts daran verändern musste, als ich vor einigen Jahren meine Ernährung umstellte.

Dieses Rezept ist sehr unkompliziert. Lediglich solltest Du beachten, dass die Walnüsse eine Weile (am besten mehrere Stunden) trocknen müssen, nachdem Du sie im Zucker gewälzt hast. Daher bietet es sich an, sie schon am Vorabend vorzubereiten. Die karamellisierten Walnüsse sind vielseitig einsetzbar, als Vor- oder Nachspeise oder auch als Snack. Sie halten sich auch einige Tage und Du kannst Dir somit wunderbar einen Vorrat anlegen. Und wie immer mein Hinweis zur Schärfe: das Gericht ist mit der angegebenen Menge Samba Oelek etwas scharf. Ich liebe das, aber es ist nicht jedermanns Sache. Taste Dich also lieber mit kleineren Mengen an Deinen optimalen Schärfegrad heran.

Ich verwende Mie-Nudeln. Achte darauf, eine Sorte ohne Ei zu nehmen. Genauso kann man aber auch andere Nudeln verwenden. Sie schmecken warm und kalt gleichermaßen gut. Ich bevorzuge sie aber kalt und mache mir immer einen Vorrat, den ich im Kühlschrank aufbewahre und dann nach Lust und Laune davon nasche.

Die angegebene Menge eignet sich als Hauptgericht für zwei oder als Vorspeise für vier Personen.

260 g Mie-Nudeln

2 EL Sesamöl

3 EL Erdnussmus (ich bevorzuge das Erdnussmus Crunchy, normales geht aber natürlich auch)

1 TL gemahlener Ingwer

2 EL Apfelessig

3 EL Tamari

3 EL Orangensaft

1 EL Sambal Oelek

1 EL Agavendicksaft

2 EL Sesamöl

1/2 TL Salz

125 g Walnüsse

50 g Vollrohrzucker

Öl zum Frittieren

2 EL Sesam

Am besten fängst Du wie oben beschrieben einige Stunden vorher oder am Vorabend mit den Nüssen an. Dafür gibst Du die Walnüsse in einen Topf kochendes Wasser und köchelst sie auf kleiner Flamme 5 Minuten. Das entzieht ihnen die Bitterkeit. Anschließend trocknest Du sie auf Küchenkrepp und wälzt sie in dem Vollrohrzucker. Nun breitest Du sie auf einem großen Teller aus und lässt sie trocknen. Danach erhitzt Du das Öl auf mittlerer Stufe und frittierst sie vorsichtig bis sie goldbraun sind. Achte unbedingt auf die Temperatur des Öls damit sie nicht verbrennen! Die frittierten Nüsse kannst Du nun auf einen Rost geben (nicht auf Küchenkrepp, sonst kleben sie an!) und mit dem Sesam bestreuen.

Die Mie-Nudeln etwa 5 Minuten in sprudelndem Wasser kochen. Gib sie danach in eine Schüssel und arbeite das Sesamöl in die Nudeln ein. Für die Soße einfach alle Zutaten miteinander mischen, auf die Nudeln geben und gründlich untermengen.

Blogger Adventskalender (Vegan Edition) Tür Nr. 22

Im Rahmen des veganen Blogger-Adventskalenders darf ich heute ein Türchen für Dich öffnen.

Zu gewinnen gibt es bei mir zwei tolle Kochbücher. Zum einen habe ich für Dich “Deliciously Ella” von der englischen Bloggerin Ella Woodward. Zum anderen habe ich das neue Kochbuch von Attila Hildmann, “Vegan Italian Style” für Dich ausgewählt. Aus beiden habe ich schon fleißig Rezepte nachgekocht und kann sie absolut empfehlen. Aber keine Angst, Dein Exemplar ist natürlich neu und unbenutzt 😉

Deliciously Ella

Deliciously Ella

Vegan Italian Style

Vegan Italian Style

Was musst Du also tun, um eines dieser Bücher zu gewinnen? Hinterlasse unter diesem Artikel einen Kommentar mit Deinem liebsten Weihnachtsessen. Nicht wundern, wenn Dein Kommentar nicht gleich erscheint, er wird erst von mir manuell freigegeben. Ein Zusatzlos erhältst Du, wenn Du mir auch auf Facebook folgst.

Das Gewinnspiel läuft genau eine Woche. Teilnehmen darf jeder der über 18 Jahre alt ist, mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Adventskalender-2015-Uebersicht

Adventskalender-2015-Uebersicht

Da wir schon fast Weihnachten haben, gibt es von mir einen Rezeptvorschlag für Dein Weihnachtsmenü und zwar gefüllte Zucchini mit Süßkartoffelrösti und Champignonsoße. Die Zutaten sind einfach zu besorgen, Du kannst also noch schnell losflitzen und am 24. diesen leckeren Hauptgang zaubern. Die Zubereitung dauert etwas länger, vielleicht findest Du ja jemanden in Deiner Familie, der auch mit Hand anlegt, dann geht es schneller und macht auch mehr Spaß.

Aber nun zum Rezept für vier Personen:

800 g Süßkartoffeln

2 rote Zwiebeln

1/2 frische Muskatnuss

2 TL Meersalz

Pfeffer

Öl zum Braten

4 Zucchini

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl + etwas für das Einfetten der Auflaufform

100 g fester Tofu natur

30 g Walnüsse

2 EL Semmelbrösel

2 EL Würzhefeflocken

2 EL Mandelmus

4 EL Mineralwasser

1/2 Bund Dill

Salz, Pfeffer

200 g Champignons

2 EL Olivenöl

300 ml Gemüsebrühe

4 EL dunkle Sojasoße

2 TL Speisestärke

Für die Süßkartoffelrösti die Süßkartoffeln schälen und grob raspeln. Mit den fein geschnittenen roten Zwiebeln, der geriebenen Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermengen, die Schüssel mit einer Folie abdecken und bis zur Weiterverwendung zur Seite stellen.

Die Zucchini waschen, den Stielansatz abschneiden, längs einschneiden und vorsichtig aushöhlen. Das Fruchtfleisch zerkleinern und mit der fein gewürfelten Zwiebel und dem durch die Presse gedrückten Knoblauch im heißen Olivenöl anbraten. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren braten, bis das Zucchinifleisch leicht Farbe annimmt. Dann die Pfanne vom Feuer nehmen und den zerkrümelten Tofu, die klein gehackten Walnüsse, den fein geschnittenen Dill und die Semmelbrösel gründlich unterrühren. Das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und zur Mischung geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Zucchini damit füllen. In eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform geben und diese mit Alufolie abdecken. Auf 180 °C Umluft 30 Minuten backen, dann die Folie entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis die Masse Farbe bekommt.

In der Zwischenzeit die Rösti formen. Am besten gelingt dies mit Hilfe von Servierringen. Die Süßkartoffelmasse in die Servierringe einfüllen, kräftig nach unten drücken, den Servierring entfernen und die Rösti im heißen Öl von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren warm stellen.

Für die Soße die Champignons in Scheiben schneiden. Im Olivenöl braten, bis sie keinen Saft mehr lassen. Dann die Gemüsebrühe und die Sojasoße zugeben. Die Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren, unter die Soße rühren und kurz aufkochen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen und ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich Dir! Morgen geht es mit dem veganen Adventskalender bei http://plantifulalexandra.com weiter.

Apfel-Spaghetti mit Nussbolognese

 

Weihnachten steht vor der Tür und Du bist noch auf der Suche nach einem leichten, nicht zu ungesunden Nachtisch? Dann sind diese Apfel-Spaghetti mit Nussbolognese vielleicht genau richtig für Dich! Sie schmecken am besten frisch zubereitet, aber keine Angst, die Zubereitung geht schnell. Du kannst Dir die Zutaten schon vorab bereit legen und nach dem Hauptgang, während man ja meistens ohnehin eine kleine Verdauungspause braucht, den Nachtisch zaubern.
Dieses Gericht erinnert mich ein bisschen an eine gesunde Version von Spaghetti-Eis, bzw. an eine winterliche Alternative dazu. Und die Küche duftet so lecker nachdem Du die Nussbolognese zubereitet hast! Einfach köstlich.
Das hier angegebene Rezept reicht für zwei große oder vier kleine Portionen.
2 Kanzi Äpfel
160 g Walnüsse
160 g Haselnüsse
6 El Kokosöl
2 TL Zitronensaft 
160 g Vollrohrzucker
1 TL Zimt
1 TL Ingwer, gemahlen
1 TL Kardamom
1 TL Vanillepulver
2 TL Kakao
8 EL Erdbeersoße (entweder Fertigprodukt, oder wenn gerade Saison ist: 100 g Erdbeeren mit 2 EL Agavendicksaft pürieren)
4 EL Kokosraspel
Apfel-Spaghetti mit Nussbolognese

Apfel-Spaghetti mit Nussbolognese

Die Äpfel entkernen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti verarbeiten. Mit 2 EL Kokosöl und dem Zitronensaft mischen. Mache dies unverzüglich nachdem die Äpfel zu Spaghetti geschnitten wurden. Wenn Du sie zu lange stehen lässt, werden sie nämlich braun und das sieht dann nicht mehr appetitlich aus.
Die Nüsse mit dem Zucker fein mahlen und das restliche Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Die Nüsse und Gewürze zugeben sowie 120 ml Wasser. Alles unter ständigem Rühren auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Zum Schluss das Kakaopulver unterrühren. Die Apfelspaghetti auf zwei großen oder vier kleinen Tellern anrichten, darauf die Erdbeersoße verteilen und darüber die Nussmischung geben. Die Kokosraspel darüberstreuen.
Eine Idee für ein weihnachtliches Hauptmenü gebe ich Dir am 22.12.2015. An diesem Tag darf ich nämlich ein Türchen im veganen Blogger-Adventskalender öffnen. Es gibt daher auch etwas Schönes zu gewinnen für Dich! Du darfst gespannt sein 😉
Mit diesem Rezept habe ich beim Kanzi® Blogger-Rezeptwettbewerb teilgenommen.

 

Wie beim Griechen

Ich gehe aus Gewohnheit schon seit vielen Jahren sehr gerne griechisch essen. Gab es früher noch Tzatziki, Salat mit Feta-Käse und diverse käsehaltige Pasten die zu meinen Lieblingsgerichten zählten, so hat sich meine Auswahlmöglichkeit doch deutlich eingeschränkt, seit ich vegan bin. Einen meiner Favoriten kann ich aber nach wie vor genießen und das ist der griechische Krautsalat. Um diesen herum ist auch dieses Gericht entstanden, das letztendlich einfach nur eine hausgemachte Version dessen ist, was ich sonst immer beim Griechen esse. Daher auch der Name “wie beim Griechen” 😉 Der Teller besteht aus weißen Bohnen in Tomatensoße, Gemüsereis, Ofenkartoffeln sowie diesem tollen Krautsalat, den es nur beim Griechen gibt – und ab jetzt auch bei Dir zuhause, wenn Du willst. Am besten bereitest Du das Gericht in der angegebenen Reihenfolge zu. So ist zum Schluss alles gleichzeitig fertig.

Für zwei Personen brauchst Du:

250 g Weißkohl

1/2 TL Salz

2 EL Leinöl

1 Spritzer Agavendicksaft

1 EL Kräuteressig

1 TL Zitronensaft

1 TL gehackte Petersilie

3 Kartoffeln

1/2 TL Knoblauchpulver

1/2 TL Salz

3 Zweige Thymian

2 EL Olivenöl

1 kleine Dose weiße Bohnen

2 EL Olivenöl

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark

200 ml Wasser

1 TL Dillspitzen

Salz, Pfeffer

100 g Langkornreis

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Karotte

2 EL TK-Erbsen

2 EL Mais

2 EL TK-Bohnen

2 EL Tomatenmark

300 ml Wasser

2 Thymianzweige

2 EL gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer

Am besten fängst Du mit dem Krautsalat an, denn dieser schmeckt umso besser, desto länger er ziehen kann: mindestens 3 Stunden, gerne aber auch über Nacht. Den Strunk aus dem Weißkohl entfernen und den Kohl grob raspeln. Salzen, mit dem Leinöl vermengen und dann den Agavendicksaft, den Kräuteressig, den Zitronensaft und die gehackte Petersilie zugeben und bis zum Verzehr im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Kartoffeln gründlich säubern, mit dem Knoblauchpulver, Salz, Thymian und Olivenöl vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf 200 °C Umluft goldbraun backen, das dauert etwa 20 Minuten.

Die Bohnen in ein Sieb geben und gründlich abbrausen. Die Schalotte und die Knoblauchzehen fein hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch darin glasig dünsten. Tomatenmark und Wasser zugeben und aufkochen lassen. Dann die Bohnen dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln, bis die Soße eingedickt ist. Nun die Dillspitzen zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem die Säure der Tomatensoße zu stark ist, kann diese mit etwas Agavendicksaft abmildern.

Für den Gemüsereis die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten klein schneiden und im Olivenöl anbraten. Den Reis zugeben, kurz mitbraten, das Tomatenmark einrühren und das Wasser zugeben.  Das restliche Gemüse hinzufügen und alles aufkochen lassen. Dann auf kleiner Flamme köcheln bis der Reis gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die klein geschnittenen Kräuter unterrühren.

 

Süßkartoffel aus dem Ofen mit Paprika-Salsa

Alle Jahre wieder entdecke ich kurz vor Weihnachten meine Liebe zu gesundem Essen wieder und beschließe, wieder mehr auf mein Gewicht zu achten. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass ich in letzter Zeit zwei bis drei Mal die Woche einen Großeinkauf an Obst und Gemüse mache und meine Kohlenhydratzufuhr sehr stark reduziert habe. Nichtsdestotrotz gibt es ja auch gesunde und bereichernde Kohlenhydrate, so wie das bei der Süßkartoffel der Fall ist. So kam es also, dass ich diese Süßkartoffel aus dem Ofen mit Paprika-Salsa zubereitet habe, weil ich schon seit Ewigkeiten Lust auf eine Ofenkartoffel hatte, aber Kartoffeln eigentlich meiden will. Die Süßkartoffel ist da der perfekte Ersatz. Zum einen hat sie eine Menge Vorteile für unsere Gesundheit zu bieten, zum anderen schmeckt sie einfach köstlich.

Begleitet wird die Süßkartoffel in diesem Rezept von einer Paprika-Salsa, die an eine kanarische Mojo rojo angelehnt ist. In meiner Variante gibt es etwas mehr Gewürze als im Original, Zitrone statt Sherryessig und Cashewmus für den extra Eiweißkick sowie Leinöl für ein Plus an Omega-Fettsäuren.

Deshalb hier das Rezept für Süßkartoffel aus dem Ofen mit Paprika-Salsa für zwei Personen:

2 große Süßkartoffeln

etwas Olivenöl und Salz

1 große rote Paprikaschote

2 Knoblauchzehen

3 EL Cashewmus

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1/2 TL Koriander, gemahlen

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Koriander

75 ml Leinöl

Saft einer 1/2 Zitrone

1 TL Meersalz

Pfeffer oder Chiliflocken nach Belieben

Die Paprikaschote und die Knoblauchzehen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und auf 200 °C grillen, bis die Haut der Paprika schwarz ist und Blasen wirft. Etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln gründlich waschen, mit Olivenöl bestreichen, etwas Salz darüber geben und in Alufolie packen. Auf 240 °C Umluft etwa 40 Minuten weich backen.

Die Paprika und den Knoblauch häuten, grob zerkleinern und mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Wer mich kennt weiß, dass ich es gerne scharf mag, also spare ich hier nicht am Chili. Für eine mildere Variante empfiehlt es sich, die Salsa mit etwas Pfeffer zu würzen. Die fertige Paprika-Salsa bis zum Servieren kalt stellen.

Ich habe zu meiner Süßkartoffel noch einige Pimientos de Padrón in Olivenöl angebraten und mit grobem Meersalz bestreut. Am besten schneidest Du die Pimientos de Padrón mit einem scharfen Messer etwas ein vor dem Braten, dann spritzen sie nicht in der Pfanne.