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Blogger Adventskalender (Vegan Edition) Tür Nr. 22

Im Rahmen des veganen Blogger-Adventskalenders darf ich heute ein Türchen für Dich öffnen.

Zu gewinnen gibt es bei mir zwei tolle Kochbücher. Zum einen habe ich für Dich “Deliciously Ella” von der englischen Bloggerin Ella Woodward. Zum anderen habe ich das neue Kochbuch von Attila Hildmann, “Vegan Italian Style” für Dich ausgewählt. Aus beiden habe ich schon fleißig Rezepte nachgekocht und kann sie absolut empfehlen. Aber keine Angst, Dein Exemplar ist natürlich neu und unbenutzt 😉

Deliciously Ella

Deliciously Ella

Vegan Italian Style

Vegan Italian Style

Was musst Du also tun, um eines dieser Bücher zu gewinnen? Hinterlasse unter diesem Artikel einen Kommentar mit Deinem liebsten Weihnachtsessen. Nicht wundern, wenn Dein Kommentar nicht gleich erscheint, er wird erst von mir manuell freigegeben. Ein Zusatzlos erhältst Du, wenn Du mir auch auf Facebook folgst.

Das Gewinnspiel läuft genau eine Woche. Teilnehmen darf jeder der über 18 Jahre alt ist, mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Adventskalender-2015-Uebersicht

Adventskalender-2015-Uebersicht

Da wir schon fast Weihnachten haben, gibt es von mir einen Rezeptvorschlag für Dein Weihnachtsmenü und zwar gefüllte Zucchini mit Süßkartoffelrösti und Champignonsoße. Die Zutaten sind einfach zu besorgen, Du kannst also noch schnell losflitzen und am 24. diesen leckeren Hauptgang zaubern. Die Zubereitung dauert etwas länger, vielleicht findest Du ja jemanden in Deiner Familie, der auch mit Hand anlegt, dann geht es schneller und macht auch mehr Spaß.

Aber nun zum Rezept für vier Personen:

800 g Süßkartoffeln

2 rote Zwiebeln

1/2 frische Muskatnuss

2 TL Meersalz

Pfeffer

Öl zum Braten

4 Zucchini

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl + etwas für das Einfetten der Auflaufform

100 g fester Tofu natur

30 g Walnüsse

2 EL Semmelbrösel

2 EL Würzhefeflocken

2 EL Mandelmus

4 EL Mineralwasser

1/2 Bund Dill

Salz, Pfeffer

200 g Champignons

2 EL Olivenöl

300 ml Gemüsebrühe

4 EL dunkle Sojasoße

2 TL Speisestärke

Für die Süßkartoffelrösti die Süßkartoffeln schälen und grob raspeln. Mit den fein geschnittenen roten Zwiebeln, der geriebenen Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermengen, die Schüssel mit einer Folie abdecken und bis zur Weiterverwendung zur Seite stellen.

Die Zucchini waschen, den Stielansatz abschneiden, längs einschneiden und vorsichtig aushöhlen. Das Fruchtfleisch zerkleinern und mit der fein gewürfelten Zwiebel und dem durch die Presse gedrückten Knoblauch im heißen Olivenöl anbraten. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren braten, bis das Zucchinifleisch leicht Farbe annimmt. Dann die Pfanne vom Feuer nehmen und den zerkrümelten Tofu, die klein gehackten Walnüsse, den fein geschnittenen Dill und die Semmelbrösel gründlich unterrühren. Das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und zur Mischung geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Zucchini damit füllen. In eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform geben und diese mit Alufolie abdecken. Auf 180 °C Umluft 30 Minuten backen, dann die Folie entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis die Masse Farbe bekommt.

In der Zwischenzeit die Rösti formen. Am besten gelingt dies mit Hilfe von Servierringen. Die Süßkartoffelmasse in die Servierringe einfüllen, kräftig nach unten drücken, den Servierring entfernen und die Rösti im heißen Öl von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und bis zum Servieren warm stellen.

Für die Soße die Champignons in Scheiben schneiden. Im Olivenöl braten, bis sie keinen Saft mehr lassen. Dann die Gemüsebrühe und die Sojasoße zugeben. Die Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren, unter die Soße rühren und kurz aufkochen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen und ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich Dir! Morgen geht es mit dem veganen Adventskalender bei http://plantifulalexandra.com weiter.

Tunesischer Gemüse-Couscous

Heute möchte ich etwas Besonderes mit Dir teilen, nämlich ein echtes Familienrezept. Couscous ist in ganz Nordafrika verbreitet und wird je nach Land und Region unterschiedlich zubereitet. In Tunesien wird er eher deftig gekocht, mit viel Fleisch. Für meinen Mann, einen echten Tunesier ist Couscous daher das, was für einen echten Bayer der Schweinebraten ist – unverzichtbar. Da wir uns nun aber vegan ernähren, musste ein gutes Rezept ohne Fleisch her. Mein Mann hat daher sein traditionelles Couscous-Rezept in einen Gemüse-Couscous abgewandelt, indem er seine Gewürzmischung zwar beibehielt, aber das Fleisch weggelassen und dafür viel mehr Gemüse in das Gericht integriert hat. Herausgekommen ist folgendes köstliches Rezept.

Für zwei Personen brauchst Du:

200 g Couscous

5 EL Olivenöl

1/2 TL Kreuzkümmel

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Salz

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Karotten, gewürfelt

2 Kartoffeln, geviertelt

1 Zucchini, gewürfelt

1/2 Aubergine, geviertelt und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten

6 Champignons, in Scheiben geschnitten

1/2 rote Paprikaschote, gewürfelt

1/2 gelbe Paprikaschote, gewürfelt

1/2 Glas Kichererbsen

3 EL Tomatenmark

1 EL Harissa

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Koriander, gemahlen

1 TL Paprikapulver

1/2 TL Kurkuma

1 TL Salz

Pfeffer

1/2 Bund Koriander, fein geschnitten

1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten

Den Couscous mit 1 EL Olivenöl, Salz, Kreuzkümmel und Kurkuma mischen und beiseite stellen. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in 4 EL Olivenöl glasig dünsten, dann die geviertelten Kartoffeln und das restliche kleingeschnittene Gemüse zugeben und alles gründlich anbraten. Nun die Kichererbsen, die Gewürze und das Salz auf das Gemüse geben und alles gut vermischen. Tomatenmark und Harissa sowie soviel Wasser zugeben, dass das Gemüse mit Wasser bedeckt ist. Wenn Du nicht zufällig einen echten Couscous-Kochtopf besitzt, dann hängst Du nun ein feinmaschiges Sieb, aus dem der Couscous nicht herausfallen kann in den Topf ein und gibst Deinen Couscous hinein. Darauf setzt Du den Deckel, so dass Dein Couscous darin schön dämpfen kann. Ab und an den Couscous mit einer Gabel lockern. Die Soße einmal aufkochen und dann auf niedriger Flamme 30 Minuten köcheln. Anschließend den Couscous vorsichtig mit der Gemüsemischung vermengen, Petersilie und Koriander hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Veganes Sandwich

Wenn Menschen vegan werden, ist es oft die größte Herausforderung für sie, das herkömmliche belegte Brot zu ersetzen. Kein Käse mehr, keine Wurst mehr, keine Butter mehr. Aus was soll denn bloß so ein veganes Sandwich bestehen? Völlig darauf zu verzichten ist auch nicht wirklich eine Option, denn belegtes Brot gehört für die meisten Menschen in unseren Breitengraden zu den Grundnahrungsmitteln. Außerdem muss und soll man auch nicht darauf verzichten, denn es gibt wunderbare vegane Alternativen. Natürlich gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt und Discounter ein mehr oder weniger breites Angebot an veganen Wurst- und Käseersatzprodukten und eine Margarine ist auch schnell gefunden. Aber weder sind diese hoch verarbeiteten Produkte vom gesundheitlichen Standpunkt her wirklich zu empfehlen, noch schmecken sie besonders. Die Lösung ist also wie so oft in der veganen Küche, einfach etwas völlig Neues auf Pflanzenbasis zu kreieren. Solch ein Sandwich überzeugt geschmacklich, versorgt uns mit wertvollen Nährstoffen und sorgt dafür, dass wir unseren Hunger wirksam stillen. Deshalb möchte ich Dir heute zeigen, was ich am liebsten auf mein Sandwich packe. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die wichtigsten Bausteine sind ein frisches Brot nach Wahl, eine Gemüsecreme als saftige Grundlage sowie frisches oder eingelegtes Gemüse und Salat. Ich nehme in diesem Rezept Avocadocreme als Basis. Eine Avocado kann soviel mehr als Butter! Zum einen sieht sie schonmal besser aus, zum anderen steckt sie voller gesunder ungesättigter Fettsäuren und lässt Deinen Cholesterinwert nicht wie Butter ansteigen.

Um mein veganes Sandwich für zwei Personen herzustellen brauchst Du:

2 (Vollkorn)Brötchen

1 Hass Avocado

1 EL gehackte Kräuter (ich hatte hier Bohnenkraut, Thymian und Basilikum)

Saft einer 1/2 Zitrone

1 EL Leinöl

Salz

4 frische (Kopf)Salatblätter 

2 Tomaten

Antipasti aus dem Ofen nach Belieben

Für die Avocadocreme gibst Du das Fruchtfleisch der Avocado mit den fein gehackten Kräutern, dem Zitronensaft und dem Öl in eine Schüssel, zermust die Avocado mit einer Gabel und mischst alles gründlich. Würze die Paste mit Salz nach Belieben. Streiche nun als erstes die Avocadopaste auf beide Brothälften. Anschließend belegst Du die Unterseite mit Salat, Tomaten und den Antipasti. Das Rezept für Antipasti aus dem Ofen findest Du in meinem Video. Wenn Du diese Antipasti herstellst, kannst Du sie in einer Tupperschüssel 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Was Du genau an Antipasti zubereitest, kannst Du auch variieren. Ich hatte hier Auberginen und Zucchini. Aber genauso gut kannst Du auch Fenchel auf Dein Sandwich geben. Belege Dein Sandwich damit nach Belieben. Anschließend setzt Du die zweite Hälfte auf den Belag und drückst alles leicht zusammen, so dass Dein Sandwich nicht auseinander fällt. Guten Appetit!

Quinoa-Köfte mit Gemüse-Couscous und Paprika-Hummus

Ich liebe die orientalische Küche und ich liebe Bratlinge auf Quinoa-Basis. Beides habe ich in diesem Rezept für Quinoa-Köfte mit Gemüse-Couscous und Paprika-Hummus zusammengebracht und herausgekommen ist ein reichhaltiges Hauptgericht, das Euch mit Proteinen, Kohlenhydraten, Eisen, Vitaminen und einfach allem versorgt, was Ihr so für den Tag braucht. Mein kleiner Sohn hat mit seinen 8,5 Monaten zum ersten Mal Hummus und Quinoa probiert und war begeistert. Wenn Ihr allerdings Hummus für Babys unter 1 Jahr macht achtet bitte darauf, ihre Portion nicht zu salzen, da die Kicherbsen schon Natrium enthalten und die kleinen Nieren nicht mit zuviel Salz belastet werden sollen, die können das nämlich noch nicht verarbeiten.

Für 2 Portionen braucht Ihr:

Für die Köfte:

125 g buntes Quinoa

250 ml Wasser

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Kreuzkümmel gemahlen

1 TL Koriander gemahlen

1 TL Paprikapulver gemahlen

1 TL Baharat

4 TL Senf

3 TL Johannisbrotkernmehl

1/4 Bund Petersilie

1 TL Salz, Pfeffer

Öl zum Frittieren

Für den Couscous:

100 g Couscous

200 ml Suppenbrühe

2 EL Olivenöl

1 kleine Zuchhini

1 – 2 Tomaten

1 gelbe Paprikaschote

2 TL Curry Masala hot

Salz

1/2 Bund Petersilie

Für das Hummus:

1 rote Paprikaschote

200 g Kichererbsen (aus dem Glas)

1 EL Tahina

1/2 TL Knoblauchpulver

1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen

Saft einer 1/2 Zitrone

50 ml Wasser

Salz

Die Paprikaschoten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und bei 220 °C von allen Seiten grillen, bis die Haut schwarz ist. Dann in ein gut verschließbares Gefäß geben und erkalten lassen. Anschließend häuten und die Kerne entfernen.

Das Quinoa gründlich waschen, mit dem Wasser aufkochen und leise köcheln lassen, bis das Wasser komplett aufgenommen ist. In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden und den Knoblauch pressen, die Petersilie fein hacken. Mit den Gewürzen und dem Senf in eine Schüssel geben. Das Quinoa und das Johannisbrotkernmehl hinzufügen und alles gründlich mischen. Dann fingerdicke Köpfte daraus formen und diese im heißen Öl von allen Seiten goldbraun frittieren.

Den Couscous in eine Schüssel geben, mit der Gemüsebrühe übergießen und mit einem sauberen trockenen Tuch abdecken, 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zuchhini, Tomaten und die gelbe Paprikaschote kleinschneiden und alles im heißen Olivenöl braten, bis die Tomaten weich sind. Mit dem Curry Masala würzen. Gemeinsam mit der klein gehackten Petersilie zum Couscous geben und alles gründlich miteinander vermengen. Nach Belieben salzen.

Für das Hummus die rote Paprikaschote, die gewaschenen Kichererbsen und die restlichen Zutaten in den Mixer geben und gründlich pürieren.

Deftiges Frühstücksomelett

Das Schöne am Vegansein ist, dass man Omelett essen kann, das so aussieht wie Ei, aber besser schmeckt und gesünder ist. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Hier eine schnelle und leckere Variante für ein deftiges Frühstücksomelett!

Für 2 Personen brauchst Du:

125 g Kichererbsenmehl

250 ml Wasser

1 Prise Kala Namak

Salz

Pfeffer

1 Kartoffel

1/2 Zucchini

8 Oliven

1 EL Tomatenmark

2 TL Oregano

1 TL Basilikum

3 EL Olivenöl

2 Frühlingszwiebeln

Das Wasser nach und nach in das Kichererbsenmehl einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen mit Kala Namak, Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffel und den Zucchini grob raspeln, die Oliven in feine Ringe schneiden. Alles zu dem Kichererbsenteig geben. Das Tomatenmark gründlich unterrühren und die fein geschnittenen Kräuter unterheben. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen, dann den Teig dazugeben und langsam – am besten mit aufgesetztem Deckel – stocken lassen. Wenn die Unterseite gebräunt ist, das Omelett auf eine Platte stürzen und mit der noch nicht gebackenen Seite nach unten zurück in die Pfanne geben und diese ebenfalls Farbe annehmen lassen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln klein schneiden und das fertige Omelett damit dekorieren. Dazu passen frische Tomaten und Gurken, frische Brötchen oder was auch immer Du sonst gerne zu Deinem Frühstücksomelett kombinierst. Lass Deiner Fantasie freien Lauf 🙂

Tastira

 

Mein Mann ist Tunesier und so ist mir die tunesische und nordafrikanische Küche sehr vertraut. Bei meinen zahlreichen Aufenthalten in Tunesien habe ich auch gelernt, dass es zwar eine reiche Sammlung an traditionellen veganen Gerichten in der tunesischen Küche gibt, dass diese Gerichte aber – wie vielerorts auf der Welt – als Arme-Leute-Essen verschrien ist, da kein Fleisch enthalten ist. Es ist daher auch immer schwierig, so etwas in einem Restaurant zu bestellen. Am ehesten bekommt man solche Sachen in einer Familie serviert oder in einem guten Hotel mit breitem Essensangebot. Tastira ist ein tunesisches Gericht, bestehend aus klein geschnittenem Gemüse in pikanter Tomatensoße. Das Gemüse kann man variieren, nur Paprika sollten immer dabei sein. Für meine Variante – wie immer für 2 Personen – habe ich folgendes Gemüse verwendet:

6 kleine Kartoffeln

1 Zucchini

1/2 Aubergine

1 große rote Paprikaschote

Öl zum Frittieren

 

Für die Soße:

2 EL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 große Tomate

2 EL Tomatenmark

2 TL Harissa

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

Salz, Pfeffer

 

Kartoffeln, Zucchini und Aubergine klein würfeln und im heißen Öl frittieren. Die Paprikaschote ebenfalls von allen Seiten im Öl anbraten und anschließend die Haut abziehen und ebenfalls klein würfeln. Das Gemüse auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Für die Soße Zwiebel und Knoblauch klein schneiden, im erhitzten Olivenöl andünsten, Gewürze und die grob gewürfelte Tomate zugeben. Mit dem Tomatenmark und 450 ml Wasser etwa 15 Minuten zu einer sämigen Soße einkochen lassen, das restliche Gemüse dazugeben und servieren. Dazu passt Brot, in Tunesien würde man ein Baguette reichen.

Tipp: Wenn Du es nicht so scharf magst, nimmst Du entweder weniger Harissa oder lässt diese ganz weg.

Tagliatelle mit Pastinaken

 

Winterzeit ist Pastinakenzeit. Zum Glück gab es diese Woche wieder eine Ladung davon in meiner Biokiste! Seit einigen Wochen bin ich auch stolze Besitzerin einer Nudelmaschine und arbeite derzeit daran, meinen Nudelteig zu optimieren. Dieser hier ist mir schon ziemlich gut gelungen. Auch wenn die Menge für 4 Personen doch sehr großzügig bemessen war und wohl auch für 5-6 gereicht hätte. Daher solltest Du beim Nachkochen meiner selbstgerechten Tagliatelle mit Pastinaken und Haselnuss Topping gegebenenfalls die Menge etwas reduzieren.

Wenn Du keine große Lust hast, Dich selbst an der Nudelherstellung zu probieren, dann kannst Du natürlich auch auf fertige Nudeln zurückgreifen.

Hier nun das Rezept:

Für die Nudeln:

500 g Weizenmehl

4 EL Sojamehl

2 EL Tomatenmark

1 TL Salz

4 EL Olivenöl

250 ml Wasser

 

Für das Pastinaken-Haselnuss-Topping:

2 Pastinaken

Abrieb und Saft einer ½ Zitrone

4 EL vegane Butter (Alsan)

100 ml Gemüsebrühe

50 g Haselnüsse

Salz

Rosa Pfeffer

 

Außerdem:

1 Zucchini

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Mehl mit Salz, Tomatenmark (optional, für die zartrosa Farbe) Olivenöl und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann portionsweise durch die Nudelmaschine drehen, bis zur vorletzten Stufe. Anschließend zu Tagliatelle schneiden. In siedendem Salzwasser etwa 3-4 Minuten kochen.

Pastinaken schälen und in Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Pastinaken darin anbraten, Zitronensaft und –schale zugeben. Suppenbrühe aufgießen und etwa 15 Minuten köcheln, bis die Pastinaken zart sind. Dann die grob gehackten Haselnüsse zugeben. Mit Salz und rosa Pfeffer abschmecken.

Zucchini in Scheiben schneiden, in einer Grillpfanne im heißen Olivenöl von beiden Seiten anbraten.

Nudeln auf  Tellern anrichten, mit den Pastinaken und Haselnüssen toppen und mit den Zucchini dekorieren.